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Drei Fragen an den Bürgermeister : „Uns fehlt das Geld“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gemeindechef versucht Veränderungen mit geringen finanziellen Mitteln

von
erstellt am 26.Okt.2015 | 06:00 Uhr

Seit 1999 ist Fred Lange in der Kommunalpolitik aktiv – seit 2003 ist er Bürgermeister in Zehna und seither kämpft er für seine Gemeinde.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?

Lange: Stolz sind wir auf jeden Fall darauf, dass wir eine weiterführende Schule haben – das zieht auch die eine oder andere Familie zu uns. Außerdem ist es landschaftlich hier sehr schön, wir haben Landwirte, die uns sehr unterstützen und Vereine, die sich engagieren.

Was sind aktuell Pläne in der Gemeinde?

Seit einigen Jahren plane wir eine neue Wärmeversorgung über die Biogasanlage, doch da wurden uns bislang leider immer wieder Steine in den Weg gelegt – seien es Schwierigkeiten mit der Biogasfirma oder die Tatsache, dass wir die Straßenbäume, die ohnehin unsere Gehwege zerstören, nicht entnehmen dürfen. Aber 2016 wollen wir das Projekt in jedem Fall nochmal aufrollen.

Wo sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?

Wir werden versuchen so viel wie möglich in der Gemeinde zu machen, ob nun Straßenbau oder die Beseitigung von Schandflecken – alles natürlich immer abhängig vom Geld, denn unser Haushalt ist nun mal nicht ausgeglichen. Vielleicht ist auch irgendwann zu überlegen, sich mit anderen Gemeinden zusammenzuschließen – wer kann das jetzt schon sagen? Auf jeden Fall hoffe ich, dass uns die Schule in der Gemeinde erhalten bleibt.

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