Unfall und PKW-Brand am Morgen auf der A 20

Brennender Renault auf der A 20 im Bereich der Anschlussstelle Grevesmühlen. Fotos: Karl-Ernst Schmidt
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Brennender Renault auf der A 20 im Bereich der Anschlussstelle Grevesmühlen. Fotos: Karl-Ernst Schmidt

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04. März 2013, 11:36 Uhr

Ein schwerer Verkehrsunfall im Bereich der Anschlussstelle Schönberg und ein brennender Pkw an der Anschlussstelle Grevesmühlen sorgten heute Morgen für erhebliche Behinderungen für die Fahrzeugführer die auf der A 20 in Richtung Lübeck unterwegs waren.
Um 5.30 Uhr ereignete sich zunächst ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der A 20 kurz hinter der Anschlussstelle Schönberg in Richtung Lübeck.
Nach ersten Unfallschilderungen vor Ort wartete ein BMW am Ende der Beschleunigungsspur um sich in den fließenden Verkehr einzuordnen. Ein auf dem Beschleunigungsstreifen fahrender Ford fuhr auf den BMW auf, drehte sich und blieb auf dem Hauptfahrstreifen stehen. Ein nachfolgender Seat konnte noch kurz vor dem Ford anhalten. Ein wiederrum nachfolgender Mercedes konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Seat auf. In der weiteren Folge schob der Mercedes den Seat gegen den Ford. Bei dem Unfall wurden insgesamt 7 Personen leicht und der 33-jährige Ford-Fahrer schwer verletzt. Mehrere Rettungswagen eilten zur Unfallstelle, um die erforderliche medizinische Hilfe leisten zu können. Der Gesamtschaden wird polizeilich auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Gegen 7 Uhr konnte die Fahrbahn in Richtung wieder freigegeben werden.
Zu dem Unfall erhielt gegen 6.19 Uhr die Polizei Kenntnis von einem brennenden Pkw Renault im Bereich der Anschlussstelle Grevesmühlen. Mitarbeiter des Polizeirevieres Grevesmühlen eilten zum Ereignisort und stellten wenige Minuten nach Telefoneingang fest, dass der Renault bereits in voller Ausdehnung brannte. Der 46-jährige Fahrzeugführer konnte sich zuvor rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Kameraden der Feuerwehr aus Grevesmühlen und Upahl löschten den Pkw.

Die Autobahnmeisterei musste im Brandbereich die Fahrbahn streuen da das Löschwasser bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu einer überfrierenden Straßenglätte führte. Da die Brandursache im Bereich der Gasanlage des Fahrzeuges vermutet, jedoch vor Ort nicht eindeutig geklärt werden konnte, stellte die Polizei den Renault für eine kriminaltechnische Untersuchung sicher. In diesem Fall ermittelt die Kriminalpolizei zunächst wegen einer fahrlässigen Brandstiftung gegen Unbekannt. Der Gesamtschaden am Fahrzeug wird auf über 5.000 Euro geschätzt. Gegen 8 Uhr konnte die Polizei den Streckenabschnitt auf der A 20 wieder freigeben.

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