Unfall auf B321 endet tödlich

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18. Februar 2008, 07:29 Uhr

Bandenitz - Bei einem Verkehrsunfall auf der B321 zwischen Bandenitz und Hagenow kam gestern ein 36-jähriger Mann ums Leben.
„Das ist ja fast unglaublich“, sagt Thomas Kühn, Einsatzleiter der Feuerwehr Hagenow, und zeigt auf den Baumstamm, vor dem ein Kreuz aufgestellt ist. Dort verunglückte am 5. Februar 2006 ein 24-jähriger Autofahrer tödlich. Jetzt, etwas mehr als zwei Jahre später, prallt erneut ein Mensch mit seinem Pkw an diesen Baum – und stirbt.

Der Motorblock liegt einige Meter vom Wrack des blauen Peugeot mit Neumünster-Kennzeichen entfernt am Straßenrand, der Batteriekasten auf dem Radweg. Im Stauraum des Fahrzeugs ist eine demolierte Waschmaschine hinter den Fahrersitz gerutscht. „Die Autoteile sind bis zu 40 Meter im Umkreis verstreut“, sagt Einsatzleiter Kühn. Ein paar Minuten nach 9 Uhr wurden er und seine Männer vom Unfall informiert, zehn Minuten später waren die zehn Feuerwehrmänner und die sechs Kollegen aus Bandenitz vor Ort.

Für den 36-jährigen Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. „Bremsspuren haben wir nicht entdeckt. Es kann sein, dass der Mann am Steuer eingeschlafen ist“, vermutet Kühn. Ein Zeuge, der hinter dem Unglückswagen in Richtung Hagenow fuhr, habe ausgesagt, dass sein Vordermann ohne erkennbaren Grund von der in diesem Abschnitt geradeaus verlaufenden Fahrbahn abgekommen sei und frontal gegen den Baum prallte. Nach dem Unfall sperrte die Polizei die Unglücksstelle weiträumig.

Für die Bergungsarbeiten wurde ein Teilstück der B321 gesperrt, der Verkehr über Radelübbe und Viez umgeleitet. Nach rund eineinhalb Stunden wurde die Bundesstraße wieder frei gegeben. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden in Höhe von etwa 4000 Euro.

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