Trotz Mini-Inflation haben Arbeitnehmer nicht mehr Geld

svz.de von
20. Dezember 2013, 00:33 Uhr

Nach drei Jahren Zuwachs zeichnet sich für die Beschäftigten in Deutschland 2013 erstmals wieder ein geringer Reallohnverlust ab. Die nominalen Bruttomonatsverdienste stiegen zwar in den ersten drei Quartalen dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt gestern berichtete. Die Verbraucherpreise kletterten im gleichen Zeitraum mit 1,6 Prozent aber etwas schneller.

Grund für die unerwartete Lücke sind laut Bundesamt vor allem geringere Sonderzahlungen für die Arbeitnehmer bei Banken und Versicherungen sowie im Öffentlichen Dienst. Dazu zählen etwa Boni, Gewinnbeteiligungen oder tarifliche Einmalzahlungen.

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