Hintergrund : Treuhand

svz.de von
06. November 2015, 20:02 Uhr

Die Ende 1994 aufgelöste Treuhandanstalt war eine der mächtigsten Institutionen der Wirtschaftsgeschichte. 1990 geschaffen, um die DDR-Planwirtschaft in die soziale Marktwirtschaft zu überführen, wandelte sie die Ost-Wirtschaft durch Privatisierungen und Stilllegungen um. Angesichts Millionen verlorener Jobs war die Treuhand bei Ostdeutschen vor allem mit der Angst vor Arbeitslosigkeit verbunden. 14 000 Betriebe hatte sie zu privatisieren. 85 000 Verträge wurden geschlossen, Investitionszusagen von 200 Milliardenn DM und Zusagen für 1,5 Millionen Arbeitsplätze verbucht, aber auch 3500 Firmen abgewickelt und Schulden in Höhe von 270 Milliarden DM angehäuft. 

   

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