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Kunst im Dorf : Totgesagte leben länger: 16. Auflage läuft

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Das kleine Dorfgemeinschaftshaus verwandelt sich alljährlich im Sommer in eine Galerie. In eine kleine Galerie, abseits des sonstigen Kunst- und Kulturgeschehens. Aber den Retzinern – und mittlerweile nicht mehr nur ihnen – ist ihre Reihe „Kunst im Dorf“ so sehr ans Herz gewachsen, dass sie um die vor etwa drei Jahren beinahe totgesagte Veranstaltung kämpften. Und gewannen. Anfang dieses Monats ging „Kunst im Dorf“ bereits in die 16. Runde. Derzeit stellt der Stralsunder Maler Karsten Wegert hier aus. Ein ganz besonderer Höhepunkt war 2015 die 15. Auflage mit Werken des populären Mödlichers Bernd Streiter.

Die Retziner Erwin Arndt und Werner Teitge – letzterer hatte das Projekt einst aus der Taufe gehoben – setzten sich 2013 massiv dafür ein, dass es weitergeht. 2012 hatte Teitge aus Altersgründen den Staffelstab der Organisation an Karsten Lehmann übergeben. Doch der damals stellvertretende Ordnungsamtsleiter der Gemeinde sah sich außer Stande, auf Dauer den organisatorischen Aufwand neben der Arbeit zu bewältigen. Er setzte mit dem Retziner Ortsbeirat in Verbindung, der seinerzeit aber auch keine kurzfristige Abhilfe schaffen konnte. 2013 fiel die Galerie aus. Bei diesem einmaligen Ausfall blieb es, das war zu diesem Zeitpunkt bereits abgemacht.

2014 ging es mit „Kunst im Dorf“ weiter, Germut Miesch stellte in jenem Jahr aus. Neben Erwin Arndt machte sich auch der Retziner Holger Petzka für das Weiterleben stark.

Die aktuelle Bilderausstellung ist bis zum 21. August jeweils freitags bis sonntags von 14 bis 19 Uhr zu besichtigen.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 14:22 Uhr

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