Tod auf Schweriner See: Fischer hat Herzinfarkt erlitten

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14. Januar 2008, 05:13 Uhr

Schwerin - Der Tod der beiden Fischer auf dem Schweriner Außensee ist weitgehend geklärt. Die Obduktion der am Samstag vom Grund des Sees geborgenen Leichen ergab, dass der ältere der beiden vermutlich einen Herzinfarkt erlitten hat, wie Oberstaatsanwalt Hans- Christian Pick am Montag sagte. Bei dem 68-Jährigen seien „nur spärliche Ertrinkungszeichen“ festgestellt worden. Sein 56-jähriger Begleiter sei ertrunken. Es gebe keine Spuren für Fremdverschulden. Die Ermittlungen seien damit im wesentlichen abgeschlossen. Allerdings solle noch das Boot der beiden Fischer in Augenschein genommen werden, das in den nächsten Tagen gehoben werde.

Die beiden Fischer waren am Samstag nach viertägiger Suche tot gefunden worden. Polizeitaucher bargen die Leichen am Samstagnachmittag zwischen der Insel Lieps und Hohen Viecheln aus einer Tiefe von acht beziehungsweise zehn Metern. Die Fischer waren am Mittwochmorgen mit ihrem Eisenkahn von Hohen Viecheln am Nordufer aus auf den See gefahren, um Stellnetze auszubringen. Als sie nicht zurückkamen, alarmierte der Inhaber des Fischereibetriebs am Mittwochmittag die Rettungsleitstelle.

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