zur Navigation springen
Neue Artikel

19. November 2017 | 15:24 Uhr

Tipps für ungetrübtes Badevergnügen

vom

svz.de von
erstellt am 24.Jul.2013 | 09:39 Uhr

Nicolas Adunka, Wasserexperte vom ADAC, gibt Tipps, wann Wasserratten besser auf einen Sprung ins kühle Nass verzichten.

  • Trübung: Sehen Badende im knietiefen Wasser die eigenen Füße nicht mehr, sollten sie lieber nicht ins Wasser gehen. Schaum an der Wassergrenze ist ein Anzeichen dafür, dass Eiweiß zersetzt wird. Das heißt laut Adunka aber nicht, dass das Gewässer gefährlich ist. Schlieren auf der Wasseroberfläche sind manchmal nur Reste von Sonnencreme.

  • Algen: Algenteppiche sind ein Hinweis darauf, dass zu viele Nährstoffe im See sind. Wer einen Algenteppich vorfindet, sollte auf das Baden erst einmal verzichten. Aber: Algen kommen und gehen wieder. In der Regel gilt: Aushänge vor Ort beachten.

  • Geruch: Fäulnisgeruch ist ein Hinweis dafür, dass bakterielle Zersetzungsprozesse stattfinden. Oft stammt der Geruch aus Randbereichen im See, in denen das Wasser steht und wo sich viel Moder ansammelt. Diese Stellen sollten Badende meiden und stattdessen dort planschen, wo das Wasser und klar ist.

  • Tiere: Gänse und Enten hinterlassen vor allem eines am See – Kot. Deshalb empfiehlt es sich, nur dort ins Wasser zu gehen, wo keine Wasservögel sind.

  • Mündungen: Wo Rohre, Bäche, Kanäle und Gräben in den See münden, ist das Baden tabu. Denn hier können sich die Schwimmer nicht sicher sein, woher das Wasser stammt.

  • Umgebung: Ist der Badesee von Feldern umgeben, sollten Urlauber direkt nach einem starken Regen aufs Schwimmen verzichten. Denn durch den Regen können Substanzen aus der Landwirtschaft ins Wasser geschwemmt werden.
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen