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18. November 2017 | 13:20 Uhr

Tatsächlich zusätzliches Geld?

vom

svz.de von
erstellt am 18.Jun.2013 | 08:00 Uhr

Glaubt man Ministerpräsident Erwin Sellering und seiner Finanzministerin, so ist das Land tatsächlich auf dem Weg in ein Kinderparadies. Glaubt man der Opposition, so ist bislang zumindest bei den Millionen-Programmen für die Schulen wenig vor Ort angekommen. Nur zur Erinnerung, schon in der vergangenen Legislatur konnte nicht nur Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) zusätzliche 15 Millionen Euro über mehrere Jahre in die Kitas des Landes stecken, auch der damalige Bil dungsminister Henry Tesch (CDU) erhielt schon allein wegen der Koalitions-Arithmetik die gleiche Summe. Bis heute fragen sich jedoch Bildungsfachleute, wo die Schulmillionen versickert sind.

Es ist folgerichtig, dass nach dem Kita-Ausbau, gemeint ist die Qualität, nun auch die Schulen profitieren. Allerdings muss Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) erst noch beweisen, dass er mit dem Geld tatsächlich mehr zu tun in der Lage ist, als nur Ersatzinvestitionen in Personal zu tätigen. Nur Lehrer zu ersetzen, die aus dem Schuldienst altersmäßig ausscheiden, das ist zu wenig. Das ist das Normalprogramm, was Eltern und Wähler erwarten dürften. Hoch und heilig versprach gestern Finanzministerin Heike Polzin (SPD), dass das Geld tatsächlich zusätzlich fließt. Nun muss nur noch sichergestellt werden, dass damit mehr angestellt wird, als Abminderungsstunden für Altlehrer zu bezahlen. Die Opposition sollte ein Auge darauf haben.

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