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21. November 2017 | 20:43 Uhr

Tatort Schule

vom

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erstellt am 26.Apr.2012 | 10:07 Uhr

Der Amoklauf eines ehemaligen Schülers am Erfurter Gutenberg-Gymnasium mit 17 Toten im April 2002 war einer der folgenschwersten in Deutschland. Eine Auswahl ähnlicher Fälle an deutschen Schulen:

2. 7. 2003 Ein 16-jähriger Realschüler schießt im fränkischen Coburg während des Unterrichts auf seine Klassenlehrerin und verletzt eine Schulpsychologin. Danach tötet sich der Jugendliche. Die Lehrerin bleibt unverletzt.

20. 11. 2006 Mit Gewehren, Sprengfallen und Rauchbomben überfällt ein 18-Jähriger im westfälischen Emsdetten seine frühere Schule, verletzt 37 Menschen und erschießt sich dann.

11. 3. 2009 In seiner früheren Realschule in Winnenden bei Stuttgart und auf der anschließenden Flucht erschießt ein 17-Jähriger 15 Menschen und sich selbst. Die Waffe hatte er seinem Vater, einem Sportschützen, entwendet.

11. 3. 2009 Ein Brandanschlag auf ein Gymnasium in Sankt Augustin bei Bonn wird in letzter Minute verhindert. Im Rucksack einer 16-jährigen Schülerin finden sich zehn Molotow-Cocktails. Mit einem Schwert verletzt sie eine Mitschülerin. Die Täterin wird zunächst zu fünf Jahren Jugendstrafe verurteilt, später aber aus der Untersuchungshaft entlassen und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

17. 9. 2009 Mit einem Beil und Molotow-Cocktails bewaffnet, läuft ein 18 Jahre alter Gymnasiast an seiner Schule in Ansbach Amok. Der Jugendliche verletzt 15 Menschen teils schwer. Hass auf die Schule und Angst vor der Zukunft waren die Motive. Das Urteil: neun Jahre Jugendhaft und unbefristete Unterbringung in der Psychiatrie.

18. 2. 2010: Aus Wut über schlechte Noten ersticht ein Ex-Schüler in Ludwigshafen einen Lehrer. Der 23-Jährige schießt mit einer Schreckschusspistole um sich, weitere Verletzte gibt es nicht. Der Täter wird zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt. Das Gericht ordnet außerdem die Unterbringung in der Psychiatrie an.

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