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23. August 2017 | 02:48 Uhr

Tariflöhne oft noch unter acht Euro

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Tariflöhne unter acht Euro in der Stunde sind in Deutschland keine Seltenheit. Insbesondere gering qualifizierte Beschäftigte in Gartenbau und Landwirtschaft sowie in Handwerks- und Dienstleistungsbranchen stünden am unteren Ende der Lohnskala, teilte das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden mit. Die niedrigsten Tarifverdienste lagen den Angaben nach im Dezember in einigen Branchen unter 6,50 Euro.

Im Ernährungsgewerbe beginne der Tarifverdienst im Konditorenhandwerk in Bayern bei 5,26 Euro und im Fleischerhandwerk in Sachsen bei sechs Euro. Verbreitet seien niedrige Anfangsvergütungen auch im Hotel- und Gastgewerbe: Die geringste Vergütung für Tarifbeschäftigte betrage in Brandenburg 6,29 Euro, in Thüringen 6,50 Euro und in Nordrhein-Westfalen 6,74 Euro. In Gartenbaubetrieben in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen betrage der unterste tarifliche Stundenverdienst 6,50 Euro, in Brandenburg nur 6,46 Euro.

Auch in weiteren Dienstleistungsbranchen gelten nach Angaben des Bundesamtes tarifliche Stundenverdienste von deutlich unter acht Euro je Stunde, wie beispielsweise im Friseurhandwerk (Schleswig-Holstein: sechs Euro) und im Einzelhandel (Mecklenburg-Vorpommern: 7,23 Euro).

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erstellt am 29.Dez.2011 | 07:27 Uhr

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