Streit um Jackson-Kinder hält an

Bald soll Licht ins Dunkel um Michael Jacksons Tod kommen.
Bald soll Licht ins Dunkel um Michael Jacksons Tod kommen.

Das Tauziehen um die drei Kinder von Popstar Michael Jackson ist noch nicht beendet. Berichte, wonach Jacksons Ex-Frau das Sorgerecht für die Kinder für vier Millionen Dollar an die Großmutter verkauft habe, wurden dementiert.

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14. Juli 2009, 11:46 Uhr

Los Angeles (dpa) - Am Dienstag teilte der Anwalt von Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe, Eric George, dem US-Sender CNN mit, es sei noch keine Entscheidung im Streit um das Sorgerecht gefallen. Einen Bericht der «New York Post», Rowe habe ihre Rechte an den beiden älteren Kindern Prince und Paris für rund vier Millionen Dollar, umgerechnet 2,9 Millionen Euro, an Jacksons Mutter Katherine «verkauft», ist nach den Worten von George «total falsch». Die Zeitung hatte sich auf einen Vertrauten der Familie berufen.

Beide Seiten verhandelten miteinander, um das Problem «privat und freundschaftlich» zu lösen, teilte ein Anwalt der Jackson-Familie in der vergangenen Woche mit. In Presseberichten hieß es, Katherine Jackson und Debbie Rowe stünden kurz vor einer Einigung. Demnach soll die Großmutter die drei Kinder großziehen und Rowe, die Mutter der beiden älteren Kinder, könne die Kinder regelmäßig sehen. Eine gerichtliche Anhörung zur Entscheidung über das dauerhafte Sorgerecht für die Kinder war auf Wunsch der beiden Frauen vom 13. auf den 20. Juli verlegt worden.

Diana Ross als mögliche Ziehmutter

Seit Jacksons Tod am 25. Juni sind die drei Kinder Prince, Paris und Blanket in der Obhut ihrer Großmutter. Rowe hat nach Angaben ihres Anwalts noch keine letzte Entscheidung über die Sorgerechtsangelegenheit getroffen. Über die Mutter des jüngsten Kindes ist nichts bekannt.

In seinem Testament gibt Jackson seiner Mutter Katherine das Sorgerecht für die Kinder. Als mögliche Ziehmutter benannte er auch die US-Sängerin Diana Ross, mit der er gut befreundet war. Rowe wird in dem Testament vom 7. Juli 2002 nicht bedacht.

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