Drei Fragen an die Bürgermeisterin : Straße ist Sorgenkind

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Seehofer leben da, wo andere Urlaub machen

svz.de von
20. Juni 2016, 10:09 Uhr

Christiane Schwonbeck ist seit 17 Jahren Bürgermeisterin der Gemeinde Seehof.

Was zeichnet die Gemeinde aus?

Zur Landeshauptstadt sind es knapp 10 und zur Ostsee etwa 35 Kilometer. Wir haben in den vergangenen 17 Jahren 30 Millionen Euro an Eigenmittteln für Strukturinvestitionen ausgegeben. Das kulturelle Leben wird durch vielfältige Veranstaltungen geprägt. Wir haben eine sehr gute Nahverkehrsanbindung und eine aktive sowie mit besten Mitteln ausgestattete freiwillige Feuerwehr. Seehof ist eine über Jahre gepflegte und vor allem schuldenfreie Gemeinde. Das Neubaugebiet im Ortsteil Hundorf lässt die Gemeinde weiter wachsen – viele junge Familien sind hier zuhause. So schafft es die Gemeinde auf ein Durchschnittsalter von 49 Jahren. Zwei Angestellte sorgen für Ordnung und Sauberkeit. In Seehof leben heißt: da leben, wo andere Urlaub machen.


Was sollte sich ein Besucher ansehen?

Wir liegen direkt am Schweriner Außensee, der ist immer einen Besuch wert. Zudem zeichnet sich die Region durch ihre Natur und agrarwirtschaftlichen Flächen aus. Zu Fuß oder per Fahrrad kann man unsere Gemeinde wunderbar erkunden. Sobald das Wetter zum Baden einlädt, kommen viele Besucher – darunter viele Schweriner – an unsere Badestelle. Viele verbringen auf unserem 5-Sterne-Campingplatz ihren Urlaub. Nicht selten kommen sie auch aus dem Ausland. Nicht wenige Menschen genießen ihren Lebensabend im „Pflegezentrum Seehof“ – die Senioreneinrichtung ist der größte Arbeitgeber.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Das, was sich jede Gemeinde wünscht: eine verständnisvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Zudem wünschen wir uns, dass die Beschlüsse, die die Gemeindevertreter gefasst haben, auch im Interesse der Gemeinde umgesetzt werden können. Unser größter Wunsch ist aber, dass endlich die Kreisstraße, die durch die Gemeinde führt, eine Asphaltdecke erhält und der Radweg repariert wird. Meistens werden wir nämlich als letztes Glied in der Kette übersehen oder einfach vergessen.


 

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