Stimmen zum Wahlausgang

von
28. September 2009, 12:33 Uhr

„Mein Verständnis war es und mein Verständnis ist es, dass ich die Bundeskanzlerin aller Deutschen sein möchte.“

„Unser Anspruch heißt: Wir wollen Volkspartei bleiben, auch im 21. Jahrhundert. (...) Wir wollen die große Volkspartei der Mitte sein.“

„Ich glaube, dass wir heute Abend richtig ausgelassen feiern können. Aber danach wartet schnell wieder Arbeit auf uns.“

„Wir werden über einige Punkte natürlich auch streiten müssen.“
(Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, unter anderem zur künftigen Zusammenarbeit mit der FDP.)

„Wir wollen jetzt Deutschland mitregieren.“
(FDP-Chef Guido Westerwelle über das Abschneiden seiner Partei bei der Bundestagswahl.)

„Wir beide kennen uns ja noch aus Zeiten, in denen wir gemeinsam in der Opposition gesessen sind.“
(Westerwelle in der „Berliner Runde“ von ARD und ZDF zu Merkel.)

„Das Ergebnis ist ein bitterer Tag für die deutsche Sozialdemokratie. Da gibt es nichts drumherumzureden. Das ist eine bittere Niederlage.“

„Ich habe diese Verantwortung als Spitzenkandidat gern getragen, und deshalb sage ich gerade an diesem bitteren Abend: Ich werde aus der Verantwortung nicht fliehen.“
(SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier über die drastischen Verluste der SPD bei der Bundestagswahl.)

„Das habe ich so gesagt zum Parteitag. Und alles, was ich dazu gesagt habe, gilt auch.“
(SPD-Chef Franz Müntefering auf die Frage, ob er trotz drastischer Verluste erneut als Parteivorsitzender antritt.)

„Die Menschen wollten wohl einen Wechsel. Das muss man akzeptieren (...) Das ist die bitterste Niederlage in meinem politischen Leben.“
(Der scheidende SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck.)

„Die Linke ist etabliert.“

„Wir sind die Kraft, die gegen das System steht.“
(Linken-Spitzenkandidat Oskar Lafontaine bei der Wahlfeier seiner Partei.)

„Wir haben die ganze Gesellschaft durcheinander gebracht - und das wurde auch höchste Zeit.“

„1989 konnte ich mir wirklich nicht vorstellen, was wir heute erreicht haben.“
(Linken-Spitzenkandidat Gregor Gysi.)

„Selbst supergute Grüne können das Desaster der SPD nicht kompensieren.“

„Wir haben grandios zugelegt, aber wir konnten nicht das ausgleichen, was andere katastrophal verloren haben.“
(Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin.)

„Jeder weiß, dass die Gemeinsamkeiten in der großen Koalition am Ende erschöpft waren.“
(Bundesfamilienminister Ursula von der Leyen, CDU.)

„Ich bin jedenfalls fest entschlossen, alles zu tun, dass wir das verlorene Vertrauen der Bevölkerung hier in Bayern so schnell wie möglich mit einer neuen Regierung in Berlin zurückerobern.“
(Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer.)

„Das ist nicht nur eine Niederlage, das ist ein Desaster, eine Katastrophe.“
(Der Vorgänger von Seehofer als CSU-Chef, Erwin Huber.)

„Die Beendigung der großen Koalition ist gut, weil diese eine Ausnahme ist und die kleinen Parteien und die Ränder stärkt, während die großen Volksparteien ihren Markenkern gefährden.“
(Niedersachsens Ministerpräsident und CDU-Vize Christian Wulff.)

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