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14. Dezember 2017 | 05:30 Uhr

Steuern

vom

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erstellt am 30.Dez.2011 | 11:16 Uhr

Am 1. Januar greift die zweite von fünf Stufen der Tabaksteuererhöhung. Pro Packung (19 Zigaretten) gehen 3,65 Euro an den Fiskus – sieben Cent mehr als bisher.

Wenn volljährige Kinder unter 25 Jahren mehr als 8004 Euro im Jahr verdienten, hatten die Eltern keinen Anspruch mehr auf Kindergeld und Kinderfreibetrag. Ab 2012 spielen Einkünfte und Bezüge des Kindes keine Rolle mehr, sofern es sich in der ersten Ausbildung befindet und nicht zu viele Stunden jobbt. Für die zweite Ausbildung greifen Einschränkungen.

Eltern können die Kosten für die Betreuung ihrer Kinder bis 14 Jahre beim Finanzamt geltend machen – ab 2012 unabhängig davon, ob sie erwerbstätig sind oder nicht. Es können zwei Drittel der Kosten, maximal 4000 Euro im Jahr, als Sonderausgaben abgezogen werden.

Immobilienbesitzer, die an Angehörige vermieten, müssen künftig mindestens 66 Prozent der „ortsüblichen Miete“ nehmen, wenn sie Reparatur- und Renovierungskosten, Zinsen usw. voll von der Steuer absetzen wollen. Bisher wurde die volle Absetzbarkeit bereits ab 56 Prozent gewährt, wenn der Vermieter seine Gewinnerzielungsabsicht nachweisen konnte. Das entfällt jetzt.

Bei Pendlern, die mal mit dem Auto und mal mit Bus oder Bahn zur Arbeit fahren, vergleicht der Fiskus künftig die tatsächlichen Kosten des gesamten Jahres mit der Pendlerpauschale für das ganze Jahr. Die für den Steuerzahler günstigere Variante kommt dann zum Ansatz. Bislang wurde der Vergleich für jeden Tag durchgeführt.

Kleine Gewerbetreibende brauchen dauerhaft keine Umsatzsteuer mehr im Voraus zu bezahlen. Bis zu einem Jahresumsatz von 500 000 Euro muss die Steuer erst überwiesen werden, wenn die jeweilige Rechnung bezahlt worden ist.

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