Statt Schnellschuss durchdachte Aktionen

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26. Mai 2008, 08:35 Uhr

Als Stadtpräsident Gerhard Koch im Spätherbst vergangenen Jahres von der linken Fraktion dafür kritisiert wurde, dass er nicht unverzüglich auf eine schriftliche Forderung reagiert hat, gegen Rechtsextremismus aktiv zu werden, blieb der erste Mann der Stadt gelassen. Populistische Aktionen seien nicht sein Ding, lies er die Stadtvertreter wissen und erntete dafür breite Zustimmung. Ein Treffen mit Vertretern aller Fraktionen und stadtbekannten Akteuren aus Poltik, Kultur und Wirtschaft machte wenige Wochen später klar: Wer sich dafür einsetzt, einander zu achten, Gewalt zu ächten und Gesicht zu zeigen, ist vor allem auf Ideen angewiesen, die an der Basis etwas bewegen. Wer ein hohes Gut – die Unantastbarkeit der Würde des Menschen – verteidigen will, sollte einen langen Atem haben.

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