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21. November 2017 | 15:13 Uhr

Stadt saniert Schleifmühlenbrücke

vom

svz.de von
erstellt am 20.Feb.2013 | 10:01 Uhr

Erst im Frühjahr 2014 soll die kleine Brücke an der Schleifmühle am Faulen See erneuert werden. Solange wird die jetzige Übergangslösung am zweitältesten Brückenbau Schwerins bleiben. Das kündigte Verkehrsamtsleiter Dr. Bernd Smerdka an. Der Baubeginn für die rund 500 000 Euro teure Investition werde erfolgen, sobald es das Wetter zulasse, hatte Smerdka den Ortsbei rat Ostorf/Gartenstadt informiert. Ursprünglich war die Verwaltung noch davon ausgegangen, die Brücke schon in diesem Jahr zu sanieren. Doch auch beim Brückenbau muss die hoch verschuldete Stadt sparen. Die Sanierung der Brücke an der Stadionstraße ist ebenfalls auf 2014 verschoben worden. Größtes Sanierungsvorhaben an Brücken wird in diesem Jahr der Neubau in der Rudolf-Diesel-Straße.

Die Brücke an der Schleifmühle soll "ertüchtigt" werden, wie der Amtsleiter erklärt. Der alte Brückenkörper bleibt dabei erhalten. Der später angebaute Brückenkopf aus Beton an der Seite zum Faulen See werde allerdings verschwinden. Rund ein Jahr sind für die Arbeiten insgesamt veranschlagt.

Die Erneuerung soll laut Smerdka auch dazu dienen, dass die Schleifmühle selbst für Besucher erlebbarer wird. Der Bürgersteig vor der Schleifmühle wird auf 2,50 Meter verbreitert. So können sich die Besuchergruppen der Schleifmühle sicher aufstellen, insbesondere, da das Mühlenrad in Aktion nur vom Bürgersteig aus betrachtet werden kann. Der Bürgersteig am Faulen See wird als Fußgängerbrücke räumlich von der Brücke getrennt über die Wasserfläche des Seeablaufes verlaufen. Der Weg führt zwischen Wehr und Schleifmühlenweg über den See und führt vor dem Findling wieder parallel zur Straße. Da runter erfolgt eine nicht sichtbare Führung diverser Leitungen, berichtet der Amtsleiter.

Die Fahrbahn wird mit 6,50 Meter etwas breiter als bisher, erklärt der Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. Eine hohe optische Aufwertung des histor ischen Ensembles werde zudem durch das Anpflanzen zweier Bäume erreicht, sagt Smerdka. Diese sollen künftig rechts und links die Einfahrt zur Brücke flankieren. Dies ist eine der Auflagen des Denkmalschutzes.

Ob eine Fischtreppe nach den Vorschriften der EU gebaut werden muss, werde noch geprüft. Der Ortsbeirat hat die Verwaltung parallel um Prüfung gebeten, ob zur Erhöhung der Sicherheit ein Stoppschild für die Verkehrsteilnehmer aufgestellt werden sollte, die von der Lennéstraße aus Richtung Wirtschaftsministerium in den Schleifmühlenweg abbiegen.

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