zur Navigation springen

Splitter : Sportverein kümmert sich um den Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 09:22 Uhr

Der Sport nimmt in Rühn einen besonderen Stellenwert ein. Während zum Zeitpunkt der Gründung des Freizeit- und Sportvereins, am 15. März 2001, 38 Mitglieder dabei waren, sind es mittlerweile 232. Sie teilen sich auf die drei Abteilungen Fußball, Tischtennis und Tennis auf. Das Besondere an dem Sportverein ist auch sein Fokus auf den Nachwuchs. Denn unter den Mitgliedern sind insgesamt 120 Kinder und Jugendliche. „Die Kinder- und Jugendarbeit ist eine unserer Haupttätigkeiten“, sagt der Vereinsvorsitzende Eckhard Krüger.

Der Erfolg in dieser Hinsicht sei vor allem dem Engagement der Trainer des Vereins geschuldet. „Das ist eine Arbeit mit hohen Anforderungen. Zweimal in der Woche ist Training, an den Wochenenden finden die Punktspiele statt. Da fahren die Trainer natürlich immer mit.“ Generell sei die Arbeit im Verein eine sehr dankenswerte Aufgabe, betont Eckhard Krüger.

Dass es mit dem Verein so gut läuft, liegt laut Krüger auch an der vielseitigen Unterstützung. „Die Zusammenarbeit mit der Gemeindevertretung läuft schon über Jahre sehr gut. Dafür sind wir wirklich dankbar.“

 

Zusammenhalt

Für Bürgermeister Hans-Georg Harloff ist das Gemeindeleben in Rühn stark vom Miteinander geprägt. „Es gibt einen gewissen Zusammenhalt in der Gemeinde“, sagt er. Bei öffentlichen Aufrufen jeglicher Art, beispielsweise zum Großreinemachen, gebe es immer eine gute Resonanz. „Daran sieht man, dass viele daran interessiert sind, mitzugestalten“, sagt Harloff. Dazu trage auch der Einsatz der Gewerbetreibenden bei. So würden zum Beispiel auch die Vereine in unterschiedlichster Form durch die Unternehmen unterstützt. „Manche geben Bargeld, andere haben richtige Sponsorenverträge. Sie sind also schon ziemlich wichtig für uns. Bisher war es immer so, dass wir ohne Probleme Hilfe bekommen haben von den Gewerbetreibenden in der Gemeinde“, sagt Harloff. Dieser Punkt werde heute immer wichtiger.

 

Sorgenkind Feuerwehr

Während es in Rühn an vielen Stellen optimal läuft, bereitet die Feuerwehr dn Gemeindemitgliedern Kopfzerbrechen. „Sie ist unser Sorgenkind. Da klappt es mit der Nachwuchsarbeit nicht“, sagt Bürgermeister Hans-Georg Harloff. Am Equipment liege es nicht, sagt er. Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes verfüge über eine besonders moderne Ausrüstung mit einer Löschanlage, die auf dem neuesten Stand ist. Dennoch sind derzeit gerade einmal zehn einsatzbereite Mitglieder dabei. „Das ist schwach“, sagt Hans-Georg Harloff. „Wir haben alles mögliche schon versucht, um die Situation zu retten. Auch Einwohnerversammlungen haben bislang nichts gebracht.“ Wie es weitergeht mit den Rühner Blauröcken steht bislang in den Sternen, Fakt ist aber, dass die Gemeinde weiterhin alles versuchen wird, um neue Mitglieder zu werben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen