zur Navigation springen

Splitter : Spenden für neue Verbretterung des Kirchturms benötigt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

svz.de von
erstellt am 28.Dez.2015 | 14:38 Uhr

Eine Institution in der Gemeinde ist der Förderverein Kirche Kuppentin e.V. Am 20. Dezember besteht er seit 20 Jahren – gegründet bei der ins Leben gerufenen Aktion „Dorfkirchen in Not“. Über ihn gibt es auch ein 2006 erschienenes, 75-seitiges Buch unter anderem mit Beiträgen der Gründungsmitglieder zur Vereinsgeschichte sowie Beiträgen von anderen Autoren zur Geschichte Kuppentins und der dortigen Pastoren.
So stark verfallen, dass das Gebäude 1978 für sämtliche Veranstaltungen gesperrt wurde, konnte die Kirche letztlich mit Unterstützung aus ganz Deutschland gerettet werden. Im ebenfalls sanierten Pfarrhaus ist heute das erste und einzige Museum zur mecklenburgischen Dorfkirchengeschichte untergebracht. Die Unterstützung der Besucher ist so breit gefächert, weil manche ihre familiären Wurzeln in der kleinen Gemeinde haben oder sie einfach von dem besonderen Gebäude begeistert sind. Großzügige Unterstützung kam unter anderem aus Essen für die Neuanschaffung der Orgel und erst jüngst aus Düsseldorf, ein Einwohner aus der Partnergemeinde Mühlhausen in Franken gehörte zu den Mitbegründern des Vereins. Neben der Erarbeitung eines neuen Flyers für das Museum ist er gegenwärtig damit beschäftigt, Spenden für ein neues Bauprojekt zu sammeln: Der hölzerne Turm muss neu verbrettert werden.

 


Paul Beck Fotos: Ilja Baatz
Paul Beck Foto: Ilja Baatz
 

Auch Angler bringen sich ein

Eine „gute Truppe“ ist der Angelverein, wie sein Vorsitzender Paul Beck sagt: „Wenn etwas ansteht, sind sofort viele Leute zur Stelle.“ 1998 gegründet, hat der Verein gegenwärtig 41 Mitglieder. Gerade gab es zwar vier Neuaufnahmen, doch die Altersstruktur ist ein Abbild der Region: Weit über die Hälfte sind Rentner und es gibt nur einen Jugendlichen. Vereinsgewässer ist der etwa 17 Hektar große Daschower See, der je zur Hälfte der Gemeinde und dem Landesangelverein gehört. In letzterem sind auch die Galliner Mitglied. „Der See ist sehr gesund und der Fischbesatz gut“, sagt Beck. Im Sommer herrsche nicht zuletzt auch durch Touristen reger Angelbetrieb. Um ihn aufnehmen zu dürfen, benötigt man allerdings einen Fischereischein und eine Gewässerkarte. Geangelt werden in Daschow unter anderem Hechte, Plötze, Rotfedern und Barsche, jedoch keine Aale, obwohl sie regelmäßig eingesetzt werden.

Der Verein engagiert sich auf breiter Basis: Er lädt zum Sommerfest, im Februar zum Skat und Rommé, im Mai ist Anangeln, es gibt ein Jahresfest und auf dem Dorffest bieten die Angler frisch geräucherte Fische an.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen