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Drei Fragen an die Bürgermeisterin : Sind kein Schlafdorf

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Holthusen ist stolz auf ein reges Dorf- und Vereinsleben

Seit 2014 ist Marianne Facklam Bürgermeisterin der Gemeinde Holthusen, sie war es bereits gleich nach der Wende von 1990 bis 1994.

Was zeichnet die Gemeinde aus?

Vor allem ihre Menschen und das angenehme, recht ruhige Wohnen am Rande einer größeren Stadt. Und trotzdem sind wir kein Schlafdorf. Wir haben ein reges Dorf- und Vereinsleben, an dem viele Einwohner gerne und regelmäßig teilnehmen. Beruhigend wirkt auch die ländliche Prägung und das viele Grün in unserem Dorf. Und wir haben noch eine Gaststätte mit Kegelbahn, die gut besucht ist. Nicht zu unterschätzen ist die gute Verkehrsanbindung mit der Deutschen Bahn in alle Richtungen, wie Schwerin, Hamburg, Berlin und Rostock. Leider wird das zu wenig genutzt, ist aber eine gute Alternative zum Auto.

Was sollte sich ein Besucher ansehen?

Unseren Dorfplatz, der in dieser Jahreszeit besonders schön anzusehen ist. Und die vielen gepflegten und unterschiedlichen Häuser mit liebevoll angelegten Vorgärten. Klassische Sehenswürdigkeiten findet man bei uns nicht. Aber auf jeden Fall einen Besuch wert ist der Kinderbauernhof mit dem gemütlichen Eiskaffee und dem leckeren Bauernhofeis. Das wissen viele Familien, auch aus den Nachbarorten, besonders am Wochenende zu schätzen. Das kleine Dorfmuseum „Pumpenhaus“, das alte hauswirtschaftliche Gegenstände und Ackergeräte beherbergt, ist übrigens wieder am 12. Juni zum „Tag des offenen Hofes“ geöffnet und natürlich auf besonderen Wunsch nach Anmeldung.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Dass die riesige Verwaltung des Landkreises Ludwigslust-Parchim sich nicht mit sich selbst beschäftigt, sondern ergebnisorientiert für die Bürger und die Gemeinden da ist. Es hat Spuren hinterlassen, dass es in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere Gebietsänderungen mit allen daraus folgenden Neuerungen gegeben hat.
 

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