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17. Dezember 2017 | 20:30 Uhr

Splitter : Sie lieben die alte Technik

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Oldtimerfreunde Neu Schlagsdorf ziehen bald um und haben noch viel vor

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2016 | 15:09 Uhr

Der Klang der alten Motoren zaubert den Mitgliedern der Oldtimerfreunde Neu Schlagsdorf immer wieder ein Lächern auf die Lippen. Denn Maschinen, die ohne viel Schnickschnack und aufwendige Elektronik auskommen, sind genau ihr Ding. Seit dem Sommer 2010 treffen sie sich regelmäßig, um ihrer Leidenschaft zu frönen. „Mittlerweile sind wir 31 Mitglieder, aber nicht alle haben einen Traktor“, sagt Helmut Leffers. Der Vereinsvorsitzende freut sich über jeden, der mitmachen möchte. „Die Leute müssen nur Interesse mitbringen. Eine Helfende Hand wird bei uns immer gebraucht“, ergänzt er. Der Verein hat jüngst einen alten Mähdrescher der Marke Fortschritt Patriot gekauft. Den wollen sie nun aufbauen. Vielleicht schon in der neuen Halle, denn ein Umzug nach Neu Schlagsdorf ist geplant. Momentan sind die Schätze des Vereins noch in Flessenow untergebracht.

Fest im Kalender steht auf jeden Fall das Erntefest in Neu Schlagsdorf. „Wir hatten in den vergangenen Jahren beim Umzug eine Schlange von fast einem Kilometer mit unseren alten Fahrzeugen gebildet. Das wird auch 2016 wieder so sein“, verspricht Leffers und versichert: „Wir machen noch mehr.“

Diese Nandus wurden auf den Feldern bei Retgendorf gesichtet. Foto: Hans Taken
Diese Nandus wurden auf den Feldern bei Retgendorf gesichtet. Foto: Hans Taken
 

Die Nandus von Retgendorf

Seit 2001 einem Züchter in Schleswig-Holstein sechs Nandus entlaufen sind, haben sich diese Tiere in freier Natur stark vermehrt. Auch in Retgendorf tauchen Nandus auf. Derzeit, so haben es Anwohner beobachtet, soll aber nur noch ein Exemplar über die Felder streifen.

Ein alter Name mit neuer Bestimmung

Im Sommer 2004 fusionierten die Gemeinden Retgendorf und Rubow zur Gemeinde Dobin am See. Der Name Dobin geht auf eine Burg zurück, die der Obotritenfürst Niklot im 12. Jahrhundert zwischen dem Schweriner See und der Döpe bei Neu Flessenow errichten ließ. Hier fand die bäuerliche Bevölkerung Schutz vor den Eroberungsfeldzügen. Um die Eroberung der Befestigungsanlage durch Heinrich dem Löwen zu verhindern, musste Niklot, im Rückzug begriffen, die Burg im Jahre 1160 vernichten. Dobin ging damals in Flammen auf.

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