Maritimes in Flessenow : Shanty-Chöre reißen Gäste mit

Beim Treffen in Flessenow stand auch der Shanty-Chor „Blänke“ aus Wismar auf der Bühne. Die Sänger erfreuten  das Publikum mit den bekannten Liedern von Luv und Lee.  Fotos: Christian Koepke (3)
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Beim Treffen in Flessenow stand auch der Shanty-Chor „Blänke“ aus Wismar auf der Bühne. Die Sänger erfreuten das Publikum mit den bekannten Liedern von Luv und Lee. Fotos: Christian Koepke (3)

Seemannslieder locken zahlreiche Besucher nach Flessenow / DLRG und Feuerwehr demonstrieren Wasserrettung

svz.de von
06. Juli 2014, 23:54 Uhr

Sie sangen die bekannten Lieder. „Das schmeißt doch einen Seemann nicht gleich um“, „Über uns der blaue Himmel“, „Rolling Home“ und „Yellow Submarine“ schmetterten die Sänger vom Wismarer Shanty-Chor „Blänke“, und die Männer in den blauen Hemden und den dunklen Hosen trafen damit den Nerv des Publikums in Flessenow – genauso wie ihre Kollegen von den Reriker Heulbojen und den Schweriner Klönköpp. Die Gäste auf dem Festplatz klatschten, sangen mit und freuten sich über unterhaltsame Stunden unter freiem Himmel.

Fischer Walter Piel hatte zu dem fröhlichen Stelldichein der drei Shanty-Chöre eingeladen. „Ich bin ja früher selbst zur See gefahren und habe mich immer für maritime Musik begeistert“, erklärte er. Doch es wurde am Sonnabend durchaus nicht nur gesungen. Selbstverständlich kam auch das leibliche Wohl von Sängern und Besuchern nicht zu kurz. So ging etwa so manches frische Fischbrötchen über den Tresen.

Und auch eine Vorführung mit ernstem Hintergrund gab es an diesem Tag in Flessenow. Aktive von Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und Feuerwehr zeigten, wie sie bei einer Wasserrettung zusammenarbeiten. Dabei wurde eine in Seenot geratene Puppe zunächst von der DLRG mit einem Boot geborgen und dann den Feuerwehrleuten übergeben. Thomas Prielipp und Marko Sablofski vom Schweriner Ortsverband der DLRG demonstrierten Interessierten bei dieser Gelegenheit auch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Ausklingen sollte das Fest eigentlich mit einem Tanzabend. „Aber das Wetter hat uns einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht“, berichtete Walter Piel. Sintflutartiger Regen und heftige Windböen hätten eine Party unmöglich gemacht.

Shanty-Freunde können sich aber schon freuen. Fischer Walter Piel plant bereits für das kommende Jahr. „Die Veranstaltung am Sonnabend wurde so gut angenommen, dass es auf jeden Fall eine Fortsetzung geben wird“, kündigte er an.

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