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SERVICE: Schloss Meyenburg und Agrarflugmuseum Heinrichsfelde

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erstellt am 10.Sep.2013 | 10:16 Uhr

Hüte, Kleider, Accessiores
Im Schloss Meyenburg befindet sich eine der weltweit größten Privatsammlungen historischer Kleidungsstücke und Accessoires: Die Sammlung Josefine Edle von Krepl. Wer in die bunte Welt der Modes des vergangenen Jahrhunderts eintauchen möchte, der ist hier richtig. Rund 5000 Kleider aus der Zeit von 1900 bis 1970 und dazu viele passende Taschen, Schuhe, Hüte sowie weitere modische Accessoires werden dem Besucher präsentiert. Von Samt über Seide und Pelz findet sich hier, was die Frau zu unterschiedlichen Zeiten trug. Sorgsam auf Puppen gezogen oder in Vitrinen ausgestellt, laden die Sammlerstücke den Besucher auf eine Zeitreise ein: Was trug die Oma als sie 20 Jahre alt war? Was die Mutter oder Tante in der Mitte der 70er-Jahre? Und welche Accessoires wurden mit welchen Stoffen kombiniert? Wann trug man Pelz und ab wann wurde dieser synthetisch? Jährlich kommen rund 10 000 Interessenten in das Modemuseum, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Geöffnet hat es Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Termine für Gruppen können vereinbart werden unter: Modemuseum Schloss Meyenburg, Schloss 1 in Meyenburg.
Telefon: 03 39 68/ 50 89 6.

Agrarflugmuseum Heinrichsfelde
Die Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte hat bestätigt, dass der Verkehrslandeplatz Kyritz-Heinrichtsfelde der richtige Standort für Ausstellungen zum Thema Agrarflug ist. Die vorhandenen Möglichkeiten sind nirgendwo in Deutschland besser als hier: Historie, örtliche Gegebenheiten, vorhandenes Archivmaterial und ansässige Firmen. Für die Räume des „Agrarflug-Museums Kyritz“ bestand die erste Aufgabe darin, die Historie des Agrarflugplatzes Kyritz - Heinrichsfelde aufzuarbeiten, Zeitzeugnisse zu finden und zu archivieren sowie Modelle von Flugzeugen herzustellen.

In der Ausstellung wird ein Bogen von den Anfängen der Fliegerei des Visionärs Otto Lilienthal über den Vater des Agrarfluges Alfred Zimmermann und bedeutende Persönlichkeiten des Flugplatzes Kyritz – Heinrichsfelde wie Horst Wilde-brandt, Heinz Schulz und Helmuth Brauer bis hin zu den globalen Vernetzungen der heutigen Zeit gespannt.

In Abstimmung mit der Stadt Kyritz konnte ein Werkstattraum hergerichtet werden, der eine qualifizierte Rekonstruktion der historischen Gerätschaften ermöglicht. Am Tower ist eine Ausstellungsfläche entstanden, die lebendiges Zeugnis vom Arbeitsablauf auf einem Arbeitsagrarflugplatz ablegen soll. Hier ist unterschiedlichste Technik zu sehen, die mit viel Liebe zum Detail aufgearbeitet und in Ihren Originalzustand versetzt wurde. In einer großen Werkhalle gibt es Flugzeugmodelle, technische Kleingeräte, Fotos und zahlreiche Schautafeln aus der Geschichte des Agrarflugs und des Flugplatzes Heinrichsfelde zu sehen. Das Museum befindet sich auf dem Flugplatz Heinrichsfelde, Hausnummer 3. Seine Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr, Freitag von 10 bis 14 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Feiertags ist die Ausstellung von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

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