Schweriner See: Unglück weitgehend aufgeklärt

Diese Schiffsschraube hat das tödliche  Drama auf dem Schweriner See ausgelöst. Nachdem sich das Fischernetz darin verfangen hatte, lief das Boot den Ermittlern zufolge mit Wasser voll und sank. Für die Fischer gab es keine Rettung.
1 von 1
Diese Schiffsschraube hat das tödliche Drama auf dem Schweriner See ausgelöst. Nachdem sich das Fischernetz darin verfangen hatte, lief das Boot den Ermittlern zufolge mit Wasser voll und sank. Für die Fischer gab es keine Rettung.

svz.de von
18. Januar 2008, 05:43 Uhr

Schwerin - Gut eine Woche nach dem Tod zweier Fischer auf dem Schweriner Außensee ist der Ablauf des Unglücks weitgehend geklärt. Die Männer fielen der Verkettung unglücklicher Umstände zum Opfer.

Das Boot sei am Donnerstag von einer Tauchergruppe der Bereitschaftspolizei mit Hilfe eines Luftkissens geborgen worden, sagte Oberstaatsanwalt Hans-Christian Pick gestern. Der Außenbordmotor am Heck sei hochgestellt gewesen, in der Schraube habe sich ein Fischernetz verfangen gehabt. Vermutlich hätten die Fischer versucht, das Netz zu entfernen. Wegen der an jenem Tag herrschenden Dünung sei dabei wahrscheinlich Wasser ins Boot geschwappt.

Nach Ansicht der Wasserschutzpolizei muss der Eisenkahn dann „wie ein Stein“ gesunken sein. Er sei kielunten auf dem Grund des Sees gefunden worden.
Die Leichen der 56 und 68 Jahre alten Männer waren bereits am vergangenen Wochenende zwischen der Insel Lieps und Hohen Viecheln geborgen worden. Eine Obduktion hatte ergeben, dass der ältere der beiden einen Herzinfarkt erlitt. Sein jüngerer Kollege war ertrunken.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen