Drei Fragen an den Bürgermeister : „Schöne Natur und ganz schuldenfrei“

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23. November 2015, 13:46 Uhr

Klaus-Jürgen Borrmann ist ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Lenzerwische. Im Interview spricht er über die Besonderheiten der Wische.

Was zeichnet die Gemeinde Lenzerwische mit ihren sieben Dörfern aus?

Klaus-Jürgen Borrmann: Vor allem die wunderschöne Natur entlang der Elbe ist prägend für Lenzerwische. Die Landschaft lockt viele Touristen an, von denen auch die beiden Hotels, die Cafés und Anbieter der vielen Ferienwohnungen profitieren. Zudem wurden viele alte Bauernhäuser liebevoll und aufwendig saniert. Die Natur und der Zusammenhalt der Einwohner und der Dörfer macht unser 25 Kilometer langes Gebiet im Biosphärenreservat an der Elbe zu einem angenehmen Wohnort. Stolz bin ich, dass wir als kleine Gemeinde mit solch großer Fläche schuldenfrei sind.

Was sollte sich ein Besucher in Ihrem Gemeindegebiet unbedingt anschauen?

Neben der Landschaft natürlich die drei Kirchen. In Mödlich ist die Ruhestätte des holländischen Deichhauptmanns und Admirals Gijsels van Lier. Hier werden auch Führungen angeboten. Neben der Kapelle in Wootz ist ein Besuch der sanierten Kirche in Kietz mit ihren Kulturveranstaltungen lohnenswert. Vor allem sollten sich Besucher nicht die Naturschauspiele wie Kranich- und Gänsezüge über die Elbe vom Deich aus entgehen lassen.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Der Landkreis und die Abgeordneten sollten sich dafür einsetzen, dass die Kreisgrenzen so bleiben, wie sie sind und ihren ablehnenden Standpunkt weiter verteidigen. Sollte es dennoch zu Veränderungen kommen, wünsche ich mir eine bürgerfreundliche Variante.
 

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