Splitter : Schöne Kirche, grünes Umland

Dorfkirche in Spornitz
Dorfkirche in Spornitz

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04. Januar 2016, 13:26 Uhr

Wer in Stolpe zu Besuch ist, sollte gern einen Blick in die schöne Kirche werfen, empfiehlt Bürgermeister Volker Hecht. Das 1796 geweihte Gotteshaus ist in den Nachwendejahren saniert worden. Durch die großzügige Spende eines ehemaligen Stolpers konnte das Dach neu gemacht werden. Die neu vergoldete Kugel mit der Fahne von 1796 und der Krone befindet sich seit 1992 wieder auf der Turmspitze. Im Jahr 2013 wurden die neuen Kirchenbänke eingeweiht.

An Stolpe gefällt Volker Hecht auch die waldreiche Umgebung, von der sein Heimatdorf eingebettet ist und wovon die Gemeinde landschaftlich profitiere. Ein Abstecher zum Breiten Stein, zum Brautstein, zum Sonnenberg oder zum Schwarzen Berg sei für Stolper und ihren Besuch ein lohnender Ausflug.

Ihr Revier: 232,5 Kilometer Autobahn

Seit 1982 befindet sich in Stolpe sogar eine Polizeistation: Die Autobahnpolizisten haben hier ihr Revier. Derzeit gehören zum Autobahn- und Verkehrspolizeirevier – so lautet die offizielle Bezeichnung seit 2011 – insgesamt 61 Beamte und Mitarbeiter. Da sich auf der Autobahn aber auch so mancher Kriminelle tummelt oder Tankbetrüger das schnelle Pflaster als Fluchtroute nutzen, ist hier ebenfalls eine Außenstelle des Parchimer Kriminalkommissariats mit zwei Beamten untergebracht.

Für die Sicherheit auf Achse:  Polizeimeisterin Josefin Kurz (r.) und Polizeikommissar Rico Boldt (l.) vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Stolpe.
Michael-günther Bölsche
Für die Sicherheit auf Achse: Polizeimeisterin Josefin Kurz (r.) und Polizeikommissar Rico Boldt (l.) vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Stolpe.

Das „Revier“ der Beamten reicht auf der A 24 von den Anschlussstellen Suckow an der Landesgrenze zu Brandenburg bis hin zur Landesgrenze zu Schleswig-Holstein bei Zarrentin sowie auf der A 14 von der Anschlussstelle Schwerin Nord bis zum neuen Kreuz Schwerin und nun auch bis zur Anschlussstelle Grabow. Das sind für beide Fahrtrichtungen zusammen rund 232,5 Kilometer, die im Streifendienst zu absolvieren sind. Die Beamten haben einen sicheren Riecher: So entging ihnen kürzlich auch nicht der Kleintransporter auf der A 24, dessen Insassen Diebesgut aus Dänemark transportierten, oder der Passat, der 286 Gramm Marihuana „geladen“ hatte. Regelmäßig rollt vom Stolper Revier aus außerdem ein Videowagen vom Hof, um im gesamten Bereich des Landkreises Ludwigslust-Parchim Temposünder aufzuspüren. Die Beamten sind aber nicht nur auf den Autobahnen anzutreffen, sie übernehmen auch so genannte verkehrsregulierende Aufgaben z. B. bei Demos, Radrennen und Volksfesten.

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