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21. November 2017 | 15:12 Uhr

Splitter : Schmalzstullen, Spiele und Sport

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 12.Apr.2016 | 08:42 Uhr

Wenn niemand etwas macht, passiert auch nichts. Das dachten sich damals Elke Krampe und ihre Mitstreiter des Bobziner Dorfclubs. Mit dem großen Herbstfest vor drei Jahren trafen sie und die Feuerwehr ins Schwarze. „Das ist super angekommen“, erinnert sich Elke Krampe. Ob Spieleabende, Sport, Seniorentage oder Feste – der vor drei Jahren gegründete Club hat sich etabliert und gehört laut Bürgermeister Axel Pamperin mit Feuerwehr und Singegruppe zu den „drei Säulen“ für das kulturelle und aktive Leben im 260-Seelen-Ort. Und immer kommt etwas Neues dazu. An den Spiele- abenden im Winter mit Ausschank, Bockwurst und Schmalzstullen versammeln sich regelmäßig um die 20 Leute. Aber es wäre schön, wenn noch mehr bei den geselligen Abenden dabei wären, so Elke Krampe. Seit diesem Jahr bietet sie außerdem Sport im Gemeindehaus an. Jeden Dienstagabend kommen 18- bis 72-Jährige zu ihr. Außerdem organisiert sie in jedem Jahr eine Busfahrt. Am 24. Juli geht es zum Piraten-Open-Air nach Grevesmühlen. Vorstellen könnte sich Elke Krampe auch, noch mehr für Senioren anzubieten. Denkbar wäre „eine Art Rehasport“. Das ist nur eine von vielen Ideen.

 

Frischer Wind nach Flaute-Jahr

Die Singegruppe Bobzin steuert ihren 50. Geburtstag an – Dabei liegen schwere Zeiten hinter ihr.

<p>Ein Bild aus den Anfängen: Die Singegruppe Bobzin damals...</p>

Ein Bild aus den Anfängen: Die Singegruppe Bobzin damals...

 

Ab und zu treffen sich Renate Vieth und ein paar Nachbarsfrauen 1969 zum Singen. Mal bei der einen, mal bei der anderen Zuhause. Doch dann spricht es sich rum, und die kleine Gruppe lockt stetig neue Hobbysänger auch aus anderen Gemeinden an. Heute singen 21 Frauen aus Bobzin, Scharbow, Hoort, Alt-Zachun, Hagenow, Steegen, Eldena, Lützow, Wittenburg und Parchim zusammen. Alle zwei Wochen mittwochs zur Probe im Gemeindehaus und regelmäßig auf den Bühnen der Region. Ob beim Mühlensingen in Wittenburg, beim Hagenower Altstadtfest, runden Geburtstagen oder Jubiläumshochzeiten – „Sie haben Bobzin bekannt gemacht“, sagt Bürgermeister Axel Pamperin. Der nächste Auftritt ist am 16. April um 15 Uhr beim Frühlingssingen im Dorfgemeinschaftshaus Bobzin. Und was macht die Gruppe der 30- bis 70-Jährigen aus? „Spaß und Lust am Singen“, sagt Monika Schaumann aus Steegen. Und auch wenn der Wegzug ihrer Chorleiterin sie gerade erst in ein Tief gerissen hat, „wir haben zusammengehalten“. Es sei ein schwieriges Jahr gewesen, sagt auch Marion Friedrichsen. „Aber jeder wollte weiter dabei bleiben“, ergänzt Gründungsmitglied Renate Vieth. Eine Annonce mit dem Aufruf „Chorleiterin sucht Chor“ führt sie dann vor einem halben Jahr zu Birgit Arndt aus Parchim. Und die Chemie stimmt. „Sie hat neue Elemente in den Chor gebracht“, so Marion Friedrichsen. Und es funktioniere, mit Klassikern und modernen Stücken.

<p>...und heute. 21 Frauen aus vielen Gemeinden halten zusammen.</p>

...und heute. 21 Frauen aus vielen Gemeinden halten zusammen.

 

 

Ort für Familien

Fünf Minuten nach Hagenow, sieben nach Wittenburg, 30 nach Schwerin: „Besser kann man nicht wohnen“, meint Bobzins Bürgermeister Axel Pamperin. Seit Jahren versucht der Ort junge Familien mit Bauplätzen anzulocken. Das Projekt sei auf der Zielgeraden. Weitere Pluspunkte: Bobzin zahlt nach wie vor 500 Euro Begrüßungsgeld und bietet eine Kinderbetreuung im Ort an. Die Gemeinde privatisiert die Kita Anfang der 1990er, saniert sie und vermietet das Haus an drei Tagesmütter.

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