zur Navigation springen
Neue Artikel

21. November 2017 | 13:23 Uhr

Kolumne : Schlafen, Essen, Trainieren

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

So sieht die Umgebung des Hansa-Camps aus.

Im Wintertrainingslager 2014 des FC Hansa in San Pedro del Pinatar bedurfte es keiner fünf Minuten zu Fuß, um Flamingos in freier Wildbahn zu erleben – mit Garantie! In diesem Jahr werden die rosa Vögel wohl
allenfalls auf der Hin- und Rückfahrt aus dem Auto-
beziehungsweise Busfenster zu sehen sein, auch wenn die Unterkunft 2015, Las Lomas Village 4* im La Manga Club Resort, gar nicht so weit von dort entfernt liegt, knapp 45 Kilometer weiter südlich.

Dank neuzeitlicher Errungenschaften wie Google Maps lässt sich auch aus der Ferne schon mal eruieren, was auf den FC Hansa nächste Woche zumindest geographisch zukommt: Das „Dorf“ befindet sich zwar in relativer Nähe der großen Salzwasser-Lagune Mar Menor (fünf Kilometer) und des Mittelmeers (drei), doch leider Luftlinie. „In echt“ beläuft sich die Serpentinen-Strecke bis zum Strand auf 4,7 Kilometer, und das ist auch der einzige Weg weit und breit, der zum Mittelmeer führt, sonst überall nur schroffe Felsen.

Zur näheren Umgebung… Südöstlich befindet sich der Hauptteil des La Manga Club Resorts mit gleich mehreren Golfplätzen, dahinter Ackerflächen. Westlich sind bewaldete Hügel zu erkennen. Nördlich schließt sich dort, wo dann bald die Bebauung aufhört, gar eine Art Mondlandschaft mit karger Vegetation an…

Aber dieses Camp soll ja auch mehr den Charakter eines Arbeits- statt eines Ferienlagers tragen. Schließlich geht es hier für die Hansa-Fußballer nicht darum, sich zu erholen, sondern um die Basis dafür zu schaffen, dass die Horrorvision Regionalliga Nordost nicht wahr wird.

Oder um es mit den – leicht abgewandelten – Worten der Trainer-Legende Otto Pfister zu sagen: „Wer den Klassenerhalt schaffen will, für den gibt es nur drei Dinge: Schlafen, Essen, Trainieren.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen