Schauspieldirektor: "Das wäre der Todesstoß"

Noch bis zum Ende der Spielzeit ist Jörg Hückler Rostocks Schauspieldirektor. NNN
Noch bis zum Ende der Spielzeit ist Jörg Hückler Rostocks Schauspieldirektor. NNN

svz.de von
19. April 2013, 07:53 Uhr

Jörg Hückler ist Schauspieldirektor am Volkstheater. NNN-Redakteurin Juliane Hinz befragte ihn zur möglichen Schließung des Theaters im Stadthafen.

Was bedeutet diese Spielstätte für das Schauspiel?

Hückler: Das Theater im Stadthafen ist das Zuhause des Schauspiels, ein Experimentierort. Als Ort für Kinder- und Jugendinszenierungen sowie als Spielstätte für unseren Kooperationspartner Parchim ist das Theater im Stadthafen ein wesentlicher Bestandteil des Volkstheaters.

Könnte das Schauspiel auch ins Große Haus umziehen?

Die Inszenierungen können nicht einfach auf die große Bühne übertragen werden. Würde das Schauspiel ins Große Haus umziehen und sich die Bühne mit den anderen Sparten teilen, würde das Angebot geringer.

Welche Auswirkungen hätte das für die Zukunft?

Das Rostocker Volkstheater war eins der führenden Schauspielhäuser in der DDR mit weltweiten Gastspielen und 64 Schauspielern – das ist heute sowieso schon stark beschnitten. Aber das wäre sozusagen der Todesstoß.

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