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Drei Fragen an den Bürgermeister : Sauberkeit in den Orten steht an erster Stelle

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Der 74-jährige Hans Borchert aus Bernheide ist seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Lanz.

svz.de von
erstellt am 11.Feb.2016 | 13:53 Uhr

Was zeichnet die Gemeinde Lanz mit den sieben dazugehörigen Dörfern aus?
Hans Borchert: Vor allem die Ordnung und Sauberkeit, das steht bei uns an erster Stelle. Wir haben vor einigen Jahren beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ erfolgreich mitgemacht und später auch einen Europapreis bekommen. Dies ist gleichzeitig Verpflichtung für uns, alles sauber zu halten. Der erste Eindruck ist für Besucher und Durchreisende ja auch der wichtigste.

Was sollte sich ein Besucher in Ihrem Amtsgebiet unbedingt anschauen?
Unser größtes Zugpferd ist sicher die Jahn-Gedenkstätte, aber auch die alte Feldsteinkirche in Lanz, wo Friedrich Ludwig Jahn getauft und konfirmiert wurde. Auch ein Besuch der Schlossanlage in Gadow mit dem Park und dem Mausoleum ist absolut lohnenswert. Ganz wichtig ist  die Fährstelle an der Elbe in Lütkenwisch. Und dann können wir natürlich mit der wunderschöne Natur, mit viel Wald und Wasser durch Elbe und Löcknitz punkten.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?
Wir wollen nach Möglichkeit als Gemeinde selbstständig bleiben und hoffen, dass der Landkreis und die Abgeordneten ihre Position in punkto Kreisgebietsreform beibehalten. Durch die Selbstständigkeit wird ja auch das Ehrenamt hochgehalten, was den Zusammenhalt der Bürger, ob Jung oder Alt, fördert. Keiner weiß genau, ob uns die vom Land angestrebte Kreisfusion auch etwas bringt.

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