zur Navigation springen
Neue Artikel

20. Oktober 2017 | 09:18 Uhr

In Kürze : Satire, Drama, Rettung

vom

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2015 | 17:19 Uhr

Galgen-Träger bekennt sich
Der bei der Pegida-Demonstration in Dresden zur Schau gestellte Galgen kommt aus dem Erzgebirge. Ein Mann aus Schwarzenberg hat ihn gebaut und posiert seit Samstag damit auf der Facebook-Seite der Bürgerbewegung Pro Chemnitz. „Das ist Satire und in übertragenem Sinn gemeint“, sagte gestern sein Anwalt Martin Kohlmann. Über die Identität des von der Polizei seit Dienstag Gesuchten hatte die „Bild“-Zeitung  berichtet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem  wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.

21 Flüchtlinge ertrunken
In der Ägäis sind am Wochenende mindestens 21 Bootsflüchtlinge ums Leben gekommen. Darunter auch mehrere Kinder wie beispielsweise ein Kleinkind, das gestern vor der Kleininsel Farmakonisi starb. Wie seine Eltern den Behörden sagten, sei es aus dem mit mehr als 100 Menschen überfüllten Flüchtlingsboot während der Überfahrt aus der Türkei nach Griechenland ins Wasser gefallen und ertrunken.

Slowenien neuer Brennpunkt
Slowenien ist seit dem Wochenende der neue Brennpunkt in der Flüchtlingskrise. Nachdem Ungarn seine Grenze zu Kroatien abgeriegelt hatte, kommen jetzt Tausende über den neuen Weg. Während sich Budapest über den Erfolg seiner Abschottung freut, stockt der Flüchtlingstreck auf seiner neuen Route. Denn Slowenien kann nach eigenen Angaben nur bis zu 2500 Flüchtlinge pro Tag aufnehmen. Allein 40 Busse warteten gestern in Serbien an der Grenze zu Kroatien.

Altes Kaufhaus beschlagnahmt
Angesichts des anhaltenden Flüchtlingsstroms hat die Stadt Kiel ein altes Kaufhaus vorübergehend zur Unterbringung beschlagnahmt. „Wir wollen sicherstellen, dass die Leute keine Nacht bei Regen draußen campieren müssen“, sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer den „Kieler Nachrichten“. Etwa 50 Einsatzkräfte richteten demnach am Samstag in der ersten Etage des früheren C&A-Kaufhauses 300 Schlafplätze ein.

Israelische Segler retten Araber
Eine Gruppe israelischer Segler hat nach einem Medienbericht elf syrische und irakische Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Die israelische Nachrichtenseite „ynet“ berichtete gestern, sie hätten die Menschen im Bereich zwischen dem türkischen Badeort Kas und der griechischen Insel Kastelloriso vor dem Ertrinken bewahrt. Unter den Flüchtlingen, deren Boot gesunken war, seien auch vier Kinder gewesen. Syrien gilt Israel als Feindesland, und auch mit dem Irak unterhält der jüdische Staat keine diplomatischen Beziehungen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen