Drei Fragen an den Bürgermeister : Sanierte Altstadt, intakte Natur

Christian Steinkopf
Christian Steinkopf

svz.de von
16. März 2016, 11:10 Uhr

Christian Steinkopf ist seit 2003 ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Lenzen. Im Interview spricht er über die Besonderheiten der über tausendjährigen und ältesten Stadt der Prignitz.

Was zeichnet die Stadt Lenzen mit den Gemeindeteilen aus?

Christian Steinkopf: Wir haben erheblich an der alten Substanz der kleinen Stadt gearbeitet. Viel wurde saniert und erneuert. Auch die Burg mit seiner europaweit tragenden Programmen wurde ausgebaut und erweitert.

Dazu gibt es an der Badeanstalt am Rudower See kostenlose Bademöglichkeiten und auch der Campingplatz am See-Ende wird gern genutzt. Natürlich wollen wir auch die Fährverbindung an der Elbe zu Niedersachsen weiter erhalten.

Was sollte sich ein Besucher in Lenzen unbedingt anschauen?

Auf jeden Fall die mittelalterliche Burg. Dann sollten Besucher, wenn sie gut zu Fuß sind, unbedingt mal um den Rudower See wandern. Oder zur Elbe gehen. Hier kann man wunderbar die Natur genießen. Was in Lenzen so passiert fällt Besuchern auf, wenn sie nach einigen Jahren wieder in der Stadt kommen.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Der Landkreis sollte die Randregionen so unterstützen wie bisher. Ich wünsche mir, dass Perleberg als Kreisstadt unbedingt erhalten bleibt und die Leute damit kurze Wege zu den entscheidenden Kreisbehörden haben.

Auch der ÖPNV sollte erhalten werden. Vom Landkreis wünsche ich mir zudem Unterstützung für die Sanierung der Löcknitz am Stadteingang. Da muss unbedingt etwas passieren.

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