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20. September 2017 | 00:29 Uhr

Kolumne : Säubern, säuern, salzen...

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Michael H. Max Ragwitz präsentiert Geschmackvolles.

Können Sie sich noch an Rudolf Kroboth erinnern? Zumindest, wenn Sie wie ich zur „reiferen“ Generation gehören, dürfte Ihnen der Name geläufig sein. Richtig, das war der stattliche Fischkoch mit dem Menjou-Bart, der ab 1961 den Fernsehzuschauern unter dem oben genannten Slogan den Fisch schmackhaft gemacht hat, den es seinerzeit zu kaufen gab. Mich hat der Mann, zugegebener Maßen erst etwas später, jedenfalls auf den Geschmack gebracht. Fisch gehörte im Rahmen der nicht mit heute zu vergleichenden Möglichkeiten oft auf den Tisch meiner Familie. Nach meinem ersten Besuch in Masuren Mitte der 1990er-Jahre hat sich bei mir noch ein Fisch markant eingeprägt, den ich bis dahin gerade so vom Namen kannte: die Maräne. Unser masurischer Gastgeber sprach das immer ganz witzig mit „Maränschen“ aus und präsentierte die sowohl frisch geräuchert als auch frisch gebraten. Das war ein irrer Duft von frischem Fisch, den man in einem längeren Aufsatz facettenreich beschreiben könnte. Aber essen ist natürlich besser und vergnüglicher. Ich rate Ihnen deshalb, wo auch immer Sie „Maränschen“ zu kaufen bekommen, gönnen Sie sich diesen Genuss und leben Sie Ihre Neugier nach kulinarischer Vielfalt aus.

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