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Splitter : Russisch-orthodoxe Christen bauten sich eine eigene Kirche

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 21.Apr.2016 | 14:05 Uhr

Für die russisch-orthodoxe Gemeinde in Schwerin ging im Jahr 2012 ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Sie bekam eine eigene Kirche. In der Hamburger Allee entstand ein Gotteshaus im traditionellen russischen Stil – aus Holz und mit Zwiebeltürmen. Aus Russland und der Ukraine stammen die Baumstämme, die für die Kirche verwendet wurden. Wie eine Art Bausatz setzten die Handwerker das markante Gebäude zusammen.

Etwa 150 Mitglieder zählt die russisch-orthodoxe Gemeinde. Jeden Sonntag wird in der Kirche der Gottesdienst gefeiert. „In der Fastenzeit kommen wir jetzt noch öfter zusammen“, sagt Priester Dionisij aus Hamburg, der die Schweriner Gemeinde betreut. Selbstverständlich würden in der Kirche auch die großen christlichen Feste begangen.

Künftig soll die Gemeinde noch mehr Platz für Veranstaltungen bekommen. Voraussichtlich im Frühjahr beginnen die Arbeiten für ein Gemeindehaus, optisch an die Bauweise der Kirche angelehnt. „Wir pflegen eine gute Zusammenarbeit mit anderen Religionsgemeinschaften“, betont Priester Dionisij. Als Symbol gedeihe bei der russisch-orthodoxen Kirche schon jetzt ein Baum der Freundschaft.

 

Gibt es den Weiterbau der Hamburger Allee?

„Die Hamburger Allee endet aktuell als Sackgasse am Waldrand bzw. am Parkplatz der Kästner-Sporthalle. Eine Verbindung für Autos zum Nachbardorf Consrade bringt Schwerinern einen kürzeren Weg zur Naherholung Richtung Stör und den Bürgern aus dem Umland einen direkteren Weg zu den Einkaufseinrichtungen im Mueßer Holz, beispielsweise zur Kepler-Passage oder zum nahegelegenen Ärztehaus und zu anderen sozialen Einrichtungen, was zur Belebung des Mueßer Holzes führen wird“, sagt Georg-Christian Riedel, Mitglied im Ortsbeirat Mueßer Holz. Seine CDU-Fraktion unterstützt ihn im Bemühen, zumindest die Möglichkeit zu prüfen, unter welchen Bedingungen und in welcher Streckenführung eine Verbindungsstraße vom südlichen Ende der Hamburger Allee zur Plater Straße und zu deren weiterführenden Straße Am Consrader Berg in Consrade errichtet werden kann.

Denn auch städtebaulich sieht Georg-Christian Riedel Vorteile: „Gleichzeitig wäre eine abrundende Bebauung entlang der Straße möglich. Unter Betrachtung langfristiger städtebaulicher Entwicklungsmöglichkeiten sowie im Sinne der Verbesserung der Umlandbeziehungen soll durch die Verwaltung deshalb geprüft werden, wie ein solcher Lückenschluss in der regionalen Infrastruktur ermöglicht und durch Fördermittel finanziert werden kann“, erklärte Riedel. Das Thema wird jetzt in den politischen Gremien diskutiert.

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