Drei Fragen an Axinja Zieher : Ruhe und Idylle

Wenn mal Zeit ist, dann sitzt Axinja Zieher auch schon mal auf der Holzschaukel in ihrem Garten an der Bobziner Schleuse.
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Wenn mal Zeit ist, dann sitzt Axinja Zieher auch schon mal auf der Holzschaukel in ihrem Garten an der Bobziner Schleuse.

Das zeichnet den Ortsteil Bobzin aus

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29. März 2016, 09:26 Uhr

Axinja Zieher ist Inhaberin des Wasserkraftwerkes Bobziner Schleuse mit Gästehaus. Sie wohnt am Ortsrand von Bobzin.

Was zeichnet den Ortsteil Bobzin aus?

Axinja Zieher: Wenn man die Haustür aufmacht, ist man sofort in der Natur. Der Ortsteil zeichnet sich durch Ruhe und Idylle aus. Er bietet beste Bedingungen für Erholung und Entspannung am ganzen Körper. Außerdem gibt es durch die nahe gelegene Autobahn eine gute Verkehrsanbindung nach Berlin und Hamburg.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Die Attraktion ist die Bobziner Schleuse, eine Kammerschleuse mit einer Tiefe von knapp sieben Metern. Das gibt es in der Region nicht so oft. Im Wasserkraftwerk gegenüber der Schleuse befindet sich das Museum. Hier wird die Elektrifizierung der 20er Jahre bis heute anhand von Bilder und Exponaten (teilweise Dauerleihgaben des technischen Landesmuseum) dargestellt. Wie Energie durch Wasser entsteht, ist aber nicht zu sehen, da sich die Turbine unter Wasser im Schacht befindet.

Warum haben Sie Ihren Lebensmittelpunkt in Bobzin gewählt?

In erster Linie hat mein verstorbener Mann die Entscheidung getroffen. Er hat nach der Wende das stillgelegte Kraftwerk in Betrieb genommen. Da war Bobzin zwangsläufig auch mein Lebensmittelpunkt.

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