Splitter : Rühriger Ortsbeirat kümmert sich um Belange vor Ort

Im Gespräch mit SVZ: Hans Rave, Monika Kiljanski, Thomas Weinig und sowie Michael Dreyer (v.r.).
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Im Gespräch mit SVZ: Hans Rave, Monika Kiljanski, Thomas Weinig und sowie Michael Dreyer (v.r.).

Dorfgemeinschaft funktioniert im Ortsteil der Gemeinde Wittendörp. Neues Feuerwehrfahrzeug muss unbedingt altersschwachen LO ersetzen

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14. Juni 2016, 15:37 Uhr

Im Gespräch mit SVZ machen die Ortsteilvertreter Hans Rave, Vorsitzender, Thomas Weinig und Monika Kiljanski sowie Michael Dreyer von der Feuerwehr auf aktuelle Vorhaben und Anliegen aus dem Ortsteil aufmerksam. In Drönnewitz lässt es sich leben, soviel steht schon mal fest. Es läuft gut, der Ortsteil sei relativ gut aufgestellt, was die Organisation im Ort betrifft.

„Die Feuerwehr ist hier bei uns der wichtigste Träger des gesellschaftlichen Lebens, und wir vom Ortsteil pflegen einen sehr engen Kontakt“, macht Hans Rave deutlich. Zentrum dabei sei das Feuerwehr- und Gemeindehaus, wo derzeit ein Carport errichtet wird, um zusätzlichen Platz für Ausrüstungsgegenstände zu bekommen. Seit den 70er-Jahren gibt es auf dem Sportplatz eine großes Fußball-Turnier. An der Vorbereitung sind viele Einwohner beteiligt. Zwölf Mannschaften aus der Region spielen Fußball, das sei sehr beliebt dort.

Finanzen sind im Ortsteil, wie in der Gemeinde generell, immer sehr knapp. Die Drönnewitzer versuchen deshalb mit viele Eigeninitiative und Unterstützung durch Sponsoren, das Problem zu lösen. „Wenn wir etwas umsetzen wollen und bringen einen Eigenanteil dazu, der groß genug ist, dann war es bis jetzt so, dass die Gemeinde versucht hat, ihren Teil dazu beizusteuern“, sagt Hans Rave.

Notwendig sei, dass das Totholz aus den Linden im Ort geschnitten wird. Bei jedem Sturm schauen viele besorgt in die Bäume. Im Ortsteil wünscht man sich einen öffentlichen Kinderspielplatz angesichts der vielen Kinder, die dort zu Hause sind. Bei jedem größeren Regenschauer gibt es auf der Landesstraße, die durch den Ort führt, ein Entwässerungsproblem. Bei Regen steht am tiefsten Punkt mitten im Ort das Wasser und läuft nicht ab. Die Pflastersteine sind schon freigespült. Hier wünscht sich die Ortsteilvertretung eine schnelle Lösung, wenngleich sie wissen, wie lange das dauern kann. Das eigentliche Problem im Ort ist das altersschwache Feuerwehrfahrzeug, das sehr viel Kosten für die Einsatzbereitschaft in Anspruch nimmt. „Wir haben einen LO und benötigen dringend ein neues Fahrzeug, um die Einsatzbereitschaft unserer Wehr aufrecht erhalten zu können. Wir sind in der guten Lage, bei Alarmierung am Tag zumindest eine Staffel zusammenzustellen“, erläutert Michael Dreyer, Gerätewart der Wehr. In der Wehr gibt es einige Kameraden, die gern eine weiterführende Qualifizierung angefangen beim Truppmann bis hin zum Atemschutzgruppenführer ablegen würden.

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