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18. November 2017 | 02:16 Uhr

Rostock, Bützow, Güstrow

vom

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erstellt am 30.Mär.2012 | 09:32 Uhr

Rostock

Hansestädter wollen mehr: Jobs für Ältere stark gefragt

Die Arbeitslosenzahlen in Rostock sind auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Das merken auch die Rostocker. 50 Prozent der Befragten bewerteten die Jobsituation in der Hansestadt mit gut oder befriedigend. Die anderen 50 Prozent sind aber unzufrieden. Das kann der Chef der Rostocker Agentur für Arbeit gut verstehen. „Jeder arbeitslose Mensch ist einer zu viel“, sagt Christoph Möller. Gerade Ältere hätten es auf dem Arbeitsmarkt schwer, geben die Rostocker und der Agenturchef an. Aber mit einer Beschäftigungsquote von 46,7 Prozent bei über 50-Jährigen liegen sie über dem Deutschlandschnitt, sagt Möller. Er will aber weiter mit seinen Kollegen und Projekten wie „50 Plus“ daran arbeiten, die Unternehmen zu einem Umdenken zu bewegen.


Bützow

Sanierte Wohnungen in der Innenstadt einfach zu teuer

„Sanierte Wohnungen in der Innenstadt sind einfach zu teuer“, so schätzen es Bützower zur Wohnungssituation ein. Bei Bau-Grundstücken seien die Quadratmeterpreise zwar günstig, dennoch seien für ältere Gebäude die Sanierungsvorschriften zu hoch. Gute Bedingungen für alte Bürger gebe es in den Altersresidenzen und Pflegeheimen in Bützow. Doch fürchtet sich so mancher vor der Altersarmut und davor, dass er die Heimkosten nicht aufbringen kann. „Ohne Job fehlt’s an allen Ecken“, das sagt so mancher Einwohner der Region. Wenn die Stadt auch froh ist, dass die Arbeitslosenquote zurzeit so niedrig ist wie lange nicht, gebe es doch viele Geringverdiener, die von ihrem Lohn kaum leben können. Zufrieden sind die meisten Bützower und Schwaaner mit dem Freizeitangebot.


Güstrow

Leserwunsch: Diskussion ums Theater endlich beenden

Mehr Arbeit könnte es in Güstrow geben. Viele pendeln in die größeren Städte, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie beklagen ein ungenügendes Streckenangebot und zu teure Fahrkarten. Schlechte Busverbindungen am Wochenende werden ebenso moniert wie eine zeitaufwendige Verbindung zwischen Güstrow und Bad Doberan. So könne man im großen Landkreis Rostock nicht ankommen. Problematisch wird die medizinische Versorgung in der Kreisstadt gesehen. Besonderes Problem: wenig Fachärzte und lange Wartezeiten. Viel wird für einen angenehmen Lebensabend in Güstrow getan, zu wenig aber für junge Leute. Rockkonzerte sind eine Fehlanzeige. Und die Güstrower wünschen sich, dass ihr Theater erhalten bleibt und Diskussionen darüber aufhören.

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