Richterlob für Rapper Chris Brown

Chris Brown hat sich vorbildlich verhalten.
Chris Brown hat sich vorbildlich verhalten.

Gute Noten für US-Rapper Chris Brown: Eine Richterin in Los Angeles hat die Fortschritte des 20-jährigen Musikers beim Ableisten seiner Strafe für Körperverletzung gelobt.

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20. November 2009, 12:29 Uhr

Los Angeles (dpa) - Brown, 20, habe bereits mehr als Hundert Stunden gemeinnützige Arbeit verrichtet und an sieben Sitzungen für Täter häuslicher Gewalt teilgenommen, berichtete der Internetdienst «People.com». Als Strafe für seine Gewalt gegen seine Ex-Freundin, die Sängerin Rihanna, war Brown im August zum Müll aufsammeln, Autos putzen und Graffiti entfernen verurteilt worden. Insgesamt muss er mehr als 1400 Stunden Dienst verrichten, an Kursen teilnehmen und von Rihanna Abstand halten.

Brown hatte seine damalige Freundin am Vorabend der Grammy- Verleihung Anfang Februar bei einem Streit blutig geschlagen und gegen eine Autoscheibe gedrückt. Dem Sänger war im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis eine Haftstrafe erlassen worden. Er hat sich öffentlich für sein Verhalten entschuldigt. Alle drei Monate will das Gericht seine Fortschritte untersuchen. Die nächste Anhörung wurde für Mitte Februar festgesetzt.

Rihanna, 21, hatte kürzlich in der TV-Sendung «Good Morning America» über ihre «beschämende» Beziehung mit Brown gesprochen. Sie habe erst später erkannt, dass sie ein Opfer häuslicher Gewalt war. Nun sei es ihre Pflicht, offen darüber zu sprechen, um andere Mädchen zu warnen, die von ihren Freunden geschlagen werden, sagte Rihanna.

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