zur Navigation springen

Splitter : Rettungsanker für Suchtabhängige: „Haus Klein Linde“ des Deutschen Ordens

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

von
erstellt am 20.Jul.2016 | 14:23 Uhr

Im Mai dieses Jahres wurde die soziotherapeutische Einrichtung „Haus Klein Linde“ 21 Jahre alt. Sie befindet sich in Trägerschaft des „Deutschen Ordens“, bietet Platz für 32 chronisch mehrfachabhängige Frauen und Männern. Gearbeitet wird hier nach dem Prinzip der „therapeutischen Gemeinschaft“: Oberstes Ziel der Einrichtung ist es, den Bewohnern die Möglichkeit zur Erlangung einer gesunden, angemessenen Abstinenzfähigkeit anzubieten und sie somit letztendlich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Zur Therapie gehört u. a. ein tägliches Beschäftigungsprogramm in der Holz- und der Kreativwerkstatt. Zudem werden Hühner, Enten und Gänse gehalten und im eigenen Hofladen – im Rahmen der Gemeinnützigkeit – vermarktet. Über die Jahre entstand dafür ein fester Kundenstamm.

Zu den Partnern der Einrichtung zählt die Freizeit Park Wittenberge GmbH. Sie kooperiert mit dem Haus Klein Linde bei der Betreuung des Kanu-Rastplatz an der Stepenitz.

 

Rettung für die Kröten in mooriger Umgebung.
Rettung für die Kröten in mooriger Umgebung. Foto: Bernd Wüstneck
 

Ein Herz für kleine Tiere

Die Gemarkung im Großraum Retzin gilt als sehr moorig. Naturfreunde haben es sich bereits vor längerer Zeit – wie auch anderenorts in der Prignitz – zur Aufgabe gemacht, Frösche und andere Lurcharten zu schützen. So gibt es entlang der B 189 den „berüchtigten“ Krötenzaun, der in regelmäßigen Abständen kontrolliert wird. In Deutschland stehen übrigens bereits seit 1980 alle einheimischen Amphibienarten nach Bundesnaturschutzgesetz unter Artenschutz, selbst wenn sie in ihrem Bestand nicht gefährdet sind.
 

Rund um die kleine „Notkirche“ gruppieren sich die Anwesen in Kreuzburg.
Rund um die kleine „Notkirche“ gruppieren sich die Anwesen in Kreuzburg.
 

Ein besonders schöner Rundling: Kreuzburg

Die schönsten Runddörfer der Prignizt liegen mitunter etwas versteckt. So ist es auch mit Kreuzburg. Der Ort nahe der B 189 wurde bereits 1492 erstmals erwähnt. Kreuzburg zählt heute zu den am besten erhaltenen Runddörfern in der Prignitz. Es liegt malerisch an der Stepenitz, und auch zum Königsgrab Seddin ist es von hieraus nicht weit. Neben der Notkirche sind noch mehrere Fachwerkbauernhäuser aus früheren Zeiten erhalten. Das macht das Dorf für Touristen, aber auch für Bewohner, darunter so einige „Neu-Prignitzer“, attraktiv.

 



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen