zur Navigation springen
Neue Artikel

25. November 2017 | 03:25 Uhr

Reisemarkt wächst um bis drei Prozent

vom

svz.de von
erstellt am 07.Mär.2012 | 09:53 Uhr

Berlin | Der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Jürgen Büchy, geht davon aus, dass der Reisemarkt in diesem Jahr trotz Schuldenkrise und Unsicherheit in vielen Urlaubsländern erneut um bis zu drei Prozent wachsen wird. "Wir gehen davon aus, dass die Deutschen sich das Reisen nicht nehmen lassen", sagte Büchy. Das nutze auch der deutschen Konjunktur - die Tourismusbranche sei Jobmotor und Wachstumsbranche zugleich. Der DRV vertritt Reisebüros und Reiseveranstalter - die Mitglieder erwirtschaften über 80 Prozent des Branchenumsatzes.

2011 war ein Super-Reisejahr. Wird die Branche die Zahlen des Vorjahres 2012 wieder erreichen können? Büchy: "Die Zeichen stehen gut und wir sind zuversichtlich, dass sich die Tourismusbranche in diesem Jahr positiv entwickeln wird und wir die Zahlen von 2011 nochmals steigern werden. Wir rechnen mit einem moderaten Marktwachstum von zwei bis drei Prozent. Dass das Gesamt-Ergebnis 2011 so gut ausgefallen ist, liegt auch am Vorjahresergebnis, das noch deutlich von den Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 geprägt war.

Zwar gab es bereits 2010 ein Wachstum, allerdings schlugen die niedrigen Arbeitslosenzahlen und die gute konjunkturelle Entwicklung erst 2011 unmittelbar auf den Reisemarkt durch." Nordafrika kriselt weiter, in vielen südeuropäischen Urlaubsländern herrschen Unsicherheiten wegen der Schuldenkrise - wie wird sich das auf den Reiseverkehr auswirken? "Ob, und wenn ja wie, sich die allgemeine Unsicherheit aufgrund der Schuldenkrise in einigen europäischen Ländern auf den Reiseverkehr insgesamt auswirken wird, ist kaum seriös zu beantworten. In Deutschland aber haben wir ein stabiles Wirtschaftswachstum und die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit langem", so der Verbandspräsident.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen