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23. August 2017 | 08:26 Uhr

Rätsel um Peggy geht trotz Grabung weiter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Auf der Suche nach der Leiche der 2001 verschwundenen Schülerin Peggy hat die Polizei vergeblich ein Grab auf einem Friedhof im bayerischen Lichtenberg in Oberfranken geöffnet. „Mit größter Wahrscheinlichkeit kann ich ausschließen, dass sich Peggys Leiche im Grab befunden hat“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel gestern. In den Morgenstunden hatte die Polizei das Grab einer 81 Jahre alten Frau geöffnet, die zwei Tage nach Peggys Verschwinden beerdigt worden war. Peggy war im Mai 2001 spurlos verschwunden, der Fall hatte bundesweit Aufsehen ausgelöst. Als Mörder wurde der geistig behinderte Ulvi K. verurteilt. Das Landgericht Bayreuth hat für April die Wiederaufnahme des Falls angeordnet. Da ein Belastungszeuge seine Aussage widerrufen hat. Als Tatverdächtiger gilt ein Mann aus Halle in Sachsen-Anhalt, der 2001 ein Freund von Peggys Familie war. Laut Staatsanwaltschaft wird derzeit auch gegen den Halbbruder des Mannes ermittelt.

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von
erstellt am 09.Jan.2014 | 00:34 Uhr

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