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11. Dezember 2017 | 06:25 Uhr

Hintergrund : Produktplatzierungen in Film und TV

vom

svz.de von
erstellt am 18.Feb.2016 | 20:30 Uhr

„Rolex?“, fragt die dunkelhaarige Schönheit.„Omega“, antwortet der smarte Blonde. „Wunderschön“, sagt sie erkennend. Eine Uhrenwerbung? Nein – eine Filmszene aus „Casino Royale“ mit James Bond.

Vorbild: 007 mit toller Uhr
Vorbild: 007 mit toller Uhr

Legale Produktplatzierungen – wie man das Phänomen nennt – sind sowohl in Hollywood als auch in deutschen Filmen und Fernsehsendungen üblich.

Hier einige Beispiele:

Süßes bei „Fack ju Göhte“
Süßes bei „Fack ju Göhte“

Im Kinoerfolg „Fack ju Göhte“ ist ein Schüler im Süßigkeiten-Automat eingesperrt. Der Inhalt des Automaten: ausschließlich Riegel einer deutschen Keks-Marke.

Prost: Likör beim „Bachelor“
Prost: Likör beim „Bachelor“

Den „Bachelor“ bezirzen immer wieder einige Kandidatinnen auf RTL. Statt reinen Wein schenkt der ihnen aber im Auftrag der Produktionsfirma gerne mal Sahnelikör ein – natürlich vom Werbepartner.

Werbekumpel in „Cast Away“
Werbekumpel in „Cast Away“

Im Film „Cast Away“, einer modernen Robinsonade mit Tom Hanks, ist „Wilson“ der einzige Gefährte für den verschollenen Hauptdarsteller – und ein Volleyball. Wilson ist aber nicht nur der Name des Balls, sondern auch der Markenname des Herstellers. Geld floss für diesen prominentesten Volleyball der Filmgeschichte allerdings nicht, denn es war die Idee des Drehbuchschreibers. Genau genommen ist es nach deutschem Recht also keine Produktplatzierung.

In „Schlag den Raab“ gab es gelegentlich Spiele, in denen nicht nur Produkte platziert waren – sie waren auch danach benannt. Raab und der Kandidat maßen sich etwa im „m-Ball“, einem eiförmigen Ball mit dem aufgedruckten „m“ einer Schokolinsen-Marke.

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