zur Navigation springen

Sound City : Prignitzer Musikschule lässt Marionetten tanzen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Hiesige Einrichtung mit acht Stunden Bühnenprogramm bei SoundCity und Vorfreude auf Luckenwalde

von
erstellt am 20.Jul.2015 | 08:00 Uhr

Eigentlich hat Alexander Girsch gar keine Zeit. Er muss dringend zur Bühne am Speicher. „Da spielt gleich unser Filmmusikensemble“. Und da möchte der Chef der Kreismusikschule Prignitz natürlich gern an Ort und Stelle sein. Aber dann knappst er sich doch noch ein paar Minuten ab, fasst zusammen, wie die Musikschule aus der gastgebenden Region bei Sound City präsent ist.

 „Wir bestreiten insgesamt acht Stunden Programm, sind – wie gesagt – mit unserem Filmmusikensemble sowie unserem LiveSound- und dem Sinfonischen Orchester dabei. In Kooperation mit dem Perleberger Gymnasium führen wir unser Musical „Linie I“ auf“, berichtet Girsch, um dann noch auf eine besondere Produktion zu kommen, „deren Premiere wir eigentlich erst in einigen Wochen in Perleberg geplant haben“. Aber zu SoundCity gab es die Vorpremiere: Die Bühne an den Elbspeichern gehörte Samstagabend einem überdimensionalen Marionettenspiel. Gemeinsam in Szene gesetzt von der Kreismusikschule Prignitz und dem theater ccc aus Frankenberg in Sachsen. Es ist ein Spiel mit und um Planeten in Ableitung ihrer lateinischen Namen.

 Die Prignitzer Einrichtung ist eine von 35 Musik- und Kunstschulen im Land, gegründet vor über sechs Jahrzehnten. Von den 600 Schülern, die dort ihre musischen Talente weiterentwickeln und ausleben, standen 85 beim Festival auf Wittenberger Bühnen. „Wir haben viel zu tun, auch viel zu organisieren, waren ja auch mit Gastgeber“, sagt Girsch. Das alles sei toll, bringe es aber mit sich, „dass wir dieses Mal wenig Zeit haben, die anderen Ensembles zu erleben, zu gucken und zu hören, was sie machen, wie sie es machen“.

 Dafür wird wieder mehr Gelegenheit sein, wenn die Prignitzer Musikschüler in zwei Jahren in Luckenwalde selber wieder Gäste beim nächsten Landesfest Sound City sind.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen