Post kassiert fünfte Niederlage in Folge

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18. Februar 2008, 10:37 Uhr

Magdeburg - Im Angriff wollte gestern Abend nach dem 20:19 (38.) durch einen Treffer von Steffen Wild plötzlich nichts mehr gehen. "Da führen die Gastgeber erstmals mit zwei Toren und man sah, wie bei uns die Köpfe runtergehen. Danach wurde einfach zu hektisch agiert, jeder wollte sofort aufs Tor werfen."

So setzten sich die Elbe-Youngsters, die laut Henke "ein vorzügliches Kreisspiel ablieferten, was uns derzeit völlig abgeht" von 25:23 (48.) auf 27:23 (52.) ab.

Mit offensiver Abwehr wurde zwar nochmals alles versucht, doch dichter als auf 24:27 (54.) kam man nicht ran. Spätestens beim 24:29 (56.) war alles klar.
Dabei begann alles noch normal aus Post-Sicht. Allerdings gab man die 6:4- (9.), und 12:10-Vorsprünge (22.) zu schnell her. Torwart Milos Putera passte sich dem Wechselspiel in der Phase an. Hatte der Slowake nach gerade gespielten acht Minuten vier Bälle pariert, brauchte er dann volle 13 Minuten bis zu Parade Nr. 5.

Dann aber hatte Putera sich wieder gefangen. Zum Pausentee stand die Zahl zehn auf seiner Habenseite. Am Ende stemmte er sich mit insgesamt 18 Paraden gegen den sportlichen Untergang in der engen Gieseler-Halle. Doch er und der ansteigende Form aufweisende Spielmacher Daniel Pankofer (12/7) waren zu wenig, um am Ende etwas zu ernten.

Die Schwäche im Spiel nach vorn in Halbzeit zwei nimmt langsam chronische Züge an. Auch in Magdeburg konnte der in der gesamten Rückrunde viel zu blasse Angriff einfach nichts wuppen. Lars Klüttermann und Ingo Heinze bildeten die Fehlwurf-Könige mit sechs bzw. acht Fahrkarten. Zu "Klüttis" Ehrenrettung sei allerdings angemerkt, dass er in der 29. Minute umknickte und sich durchquälte. Sven Thormann knickte gar bereits in Minute fünf um und fiel aus. Und damit das Lazarett auch richtig voll wurde, fiel Wild auch noch so unglücklich auf die Hand, dass er kaum einen Ball mehr fangen konnte. "So langsam gehen uns die Spieler aus", so Henke. Und wenn ein Heinze nicht trifft, mehrfach gar nicht einmal den gegnerischen Kasten trifft, dann geht solch eine Partie gegen starke Magdeburger Talente den Bach runter.

Am Ende standen den 28 Post-Treffern gleich 27 Fehlschüsse gegenüber. Nach der tollen Hinserie mit 24:10 Punkten driften die Postler immer mehr in Richtung Mittelmaß ab (24:20).

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