Drei Fragen an den Bürgermeister : Positivem Trend folgen

Klare Position der Gemeinde gegen Windkraftanlagen

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04. Januar 2016, 11:22 Uhr

Seit mehr als sechs Jahren leitet Bürgermeister Helmut Richter die Geschicke von Stralendorf.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Es sind engagierte Einwohner, die Spaß haben, sich in Vereinen und anderen Einrichtungen für die Menschen im Ort einzubringen. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Die Gemeinde hat eine hervorragende Infrastruktur: ein gymnasiales Schulzentrum, eine Kita, eine gute ärztliche und zahnärztliche Versorgung sowie eine Bibliothek. Besonders ist auch die Einigkeit bei ganz vielen Einwohnern und der Gemeindevertretung, sich die Lebensqualität nicht durch riesige Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe unserer Wohnhäuser zerstören zu lassen.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Wir haben wunderschöne Wohngebiete „Am Wodenweg“ und „Am Guckberg“. Interessant ist auch das Hühnengrab im Westen des Ortes sowie die Kirche und das Graf-Schack-Mausoleum auf dem Friedhof. Sehr zu empfehlen sind die beiden Bände unserer Dorfchronik und die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr. Unbedingt anschauen sollte man sich den nächsten „Scheunendrescher“.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Das Zusammenwachsen der beiden Altkreise Ludwigslust und Parchim sollte allmählich abgeschlossen sein, was sich mittelfristig bei der jährlichen Kreisumlage widerspiegeln muss. Die Ämter vor Ort, auch unser Amt Stralendorf, sind in den letzten Jahren sehr leistungsfähig geworden und haben diverse Aufgaben der kreislichen Verwaltung übernommen, dieser Trend sollte unbedingt beibehalten werden.
 

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