Polizei zerschlägt internationalen Rauschgiftring

Sie sollen Heroinlieferungen organisiert und das Rauschgift anschließend in Norddeutschland und nach Skandinavien verkauft haben. Jetzt haben Ermittler den Rauschgiftring zerschlagen - und insgesamt 83,5 Kilogramm Heroin und 40 000 Ectasy-Tabletten im Marktwert von 1,8 Millionen Euro sichergestellt.

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21. Februar 2008, 03:01 Uhr

Das Heroin soll aus der Türkei und den Niederlanden nach Deutschland gekommen sein. Die Gruppe soll den Handel organisiert und das Rauschgift anschließend im norddeutschen Raum und nach Skandinavien verkauft haben. Am Dienstag nahmen Beamte im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt einen 28 Jahre alten mutmaßlichen Haupttäter fest, teilte die Polizei am Donnerstag in Flensburg mit.

Im Verlauf der rund anderthalb Jahre dauernden Ermittlungen hatten die Fahnder zahlreiche mutmaßliche Mitglieder der Gruppe identifiziert. Gegen insgesamt 16 Tatverdächtige in Deutschland, Schweden und der Türkei wurde mittlerweile Haftbefehl erlassen. Im Zuge der Verhaftungen stellten die Ermittler insgesamt 83,5 Kilogramm Heroin und 40 000 Ecstasy-Tabletten sicher.

Auf die Spur der Gruppe waren die Fahnder Ende 2006 bei Ermittlungen gegen einen 28 Jahre alten Drogendealer in Flensburg gestoßen. Der Mann hatte im deutsch-dänischen Grenzbereich mit Heroin gedealt.

Im Sommer vergangenen Jahres kamen sie schließlich mutmaßlich führenden Köpfen der Gruppe bei der Planung eines großen Rauschgiftschmuggels aus der Türkei auf die Spur. Als die Drogen in einem Wohnmobil die Türkei verlassen sollten, schlugen die Ermittler zu und nahmen fünf Tatverdächtige fest. Alleine bei dieser Aktion wurden 75 Kilogramm Heroin und 40 000 Ecstasy-Tabletten sichergestellt.

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