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Polizei nimmt Alkohol- und Drogenfahrer stärker ins Visier

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Die Polizei erhöht jetzt im Osten von MV den Kontrolldruck auf Kraftfahrer, die unter Drogeneinfluss oder alkoholisiert am Steuer sitzen. Der Schwerpunkt dieser themenorientierten Kontrollen liege im Januar in diesem Bereich, sagte Polizeipräsident Knut Abramowski am Montag in Ueckermünde. Alkohol und Drogen seien immer noch die Hauptursachen bei schweren Unfällen im Osten des Landes. Allein im Januar sind mehr als 110 Kontrollen und Info-Veranstaltungen zu dem Thema in Kommunen, Schulen und Einkaufszentren geplant.

„Die Bekämpfung der Kriminalität soll darunter aber nicht leiden“, erklärte der Polizeichef. Besonders in der Grenzregion zu Polen beklagen Landwirte, Anwohner und Touristen seit Monaten zunehmende Diebstähle und Einbrüche. „Wer das eine tut, muss das andere ja nicht lassen“, versprach Abramowski. Für die Polizei sei das Leben eines Kindes aber hochrangiger als ein gestohlener Gartenzaun. „Das Leid durch Unfälle ist immens.“

Gehen bundesweit zehn Prozent aller tödlichen Unfälle auf Alkohol zurück, sind es im Präsidium Neubrandenburg 13 Prozent. So starben hier 2012 bei rund 26 000 Unfällen 37 Menschen, für 2013 werden ähnliche Zahlen erwartet. Obwohl diese Zahlen rückläufig sind, stellt die Polizei immer mehr Alkohol- und Drogenfahrer. „Dabei holen die Junkies am Lenkrad gut auf“, erklärte Abramowski. Bei rund 2200 Ertappten entfällt rund ein Fünftel auf Drogenfahrer, vorrangig Cannabis-Konsumenten.

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