Splitter : Pokal soll nach Hohewisch

Die Feuerwehr Hohewisch hat einen starken Nachwuchs.
Die Feuerwehr Hohewisch hat einen starken Nachwuchs.

Jugendfeuerwehr des Neustädter Ortsteils bei Wettkämpfen erfolgreich

svz.de von
21. März 2016, 14:00 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Hohewisch ist eine junge Wehr. Nicht so sehr von der Gründung (1935) her, sondern eher, weil es hier eine Jugendwehr mit 15 Mitgliedern und eine Floriangruppe mit acht Mädchen und Jungen gibt. Und erfolgreich bei Wettkämpfen ist die Jugend auch noch. Man hat zum Beispiel den Wanderpokal des Amtes schon zweimal gewonnen. „Jetzt wollen wir ihn zum dritten Mal und damit endgültig nach Hohewisch holen“, blickt Wehrführer Tobias Koscholke auf den 21. Mai voraus. Die „große“ Wehr hat übrigens 65 Mitglieder, davon 32 Aktive.

Amtsjugendfeuerwehrwart Manfred Auge lobt die Jugendarbeit in Hohewisch: „Die Jugendwehr besteht seit 20 Jahren. In dieser Zeit haben rund 70 Mädchen und Jungen hier mitgemacht. Elf von ihnen sind noch heute, als Erwachsene, bei der Feuerwehr Hohewisch, drei weitere bei der Neustädter Wehr.“ Ausbildungstag bei den Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ist immer der Freitag. Zu den Höhepunkten für die jungen Nachwuchsfeuerwehrleute zählt auch das jährliche Zeltlager in Plau am See.

Pastorin Silke Draeger an der Glocke von 1740. Fotos: münchow
Pastorin Silke Draeger an der Glocke von 1740. Fotos: münchow
 

Stadtkirche: Die Glocke läutet im Haus gegenüber

Der im 14. Jahrhundert errichteten Stadtkirche fehlt der Turm. „Wahrscheinlich hat sie nie einen Turm gehabt, auch nicht vor dem Stadtbrand von 1728, der die Kirche zerstörte“, vermutet Pastorin Silke Draeger. Grund könnten Geldsorgen gewesen sein. Allerdings könnte es einen separaten Turm gegeben haben. Britta Kley, Verantwortliche für Burg, Museum und Stadtinfo: „In einem Kirchenvisitationsprotokoll von 1708 wird von einem Turm geschrieben, der vor dem Westgiebel errichtet war.“

Seit 1784 steht gegenüber der Kirche das Glockenhaus. Dort läutet täglich um 8 und 18 Uhr die 1740 zu Lübeck gegossene Bronzeglocke.

Die Kirche hat keinen Turm.
Die Kirche hat keinen Turm.
 
Das Glockenhaus von 1784
Das Glockenhaus von 1784
 
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