EURO 2012: Polen "voll im Zeitplan" : Platini ermahnt Ukraine

Der polnische Regierungschef Donald Tusk ist zuversichtlich, dass sein Land als Co-Gastgeber der EURO 2012 fungieren wird. Nach einem Treffen mit UEFA-Präsident Michel Platini am Mittwoch sagte Tusk, Polen sei "voll im Zeitplan". Am Donnerstag machte sich Platini und seine Delegation ein Bild von den Vorbereitungen in der Ukraine, das zusammen mit Polen in vier Jahren die kontinentalen Titelkämpfe austragen wird.

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03. Juli 2008, 04:58 Uhr

Platini ermahnt UkraineEURO 2012: Polen "voll im Zeitplan"Der polnische Regierungschef Donald Tusk ist zuversichtlich, dass sein Land als Co-Gastgeber der EURO 2012 fungieren wird. Nach einem Treffen mit UEFA-Präsident Michel Platini am Mittwoch sagte Tusk, Polen sei "voll im Zeitplan". Am Donnerstag machte sich Platini und seine Delegation ein Bild von den Vorbereitungen in der Ukraine, das zusammen mit Polen in vier Jahren die kontinentalen Titelkämpfe austragen wird.Der polnische Regierungschef Donald Tusk ist zuversichtlich, dass sein Land als Co-Gastgeber der EURO 2012 fungieren wird. Nach einem Treffen mit UEFA-Präsident Michel Platini am Mittwoch sagte Tusk, Polen sei "voll im Zeitplan". Am Donnerstag machte sich Platini und seine Delegation ein Bild von den Vorbereitungen in der Ukraine, das zusammen mit Polen in vier Jahren die kontinentalen Titelkämpfe austragen wird.
Grund für die Besichtungsreise der Inspektions-Delegation der UEFA war die Kritik in den letzten Monaten an den schleppenden Vorbereitungen in den beiden Ländern. Platini selbst sorgte einen Tag vor dem EM-Endspiel zwischen Deutschland und Spanien (0:1) für Aufsehen, als er erstmals eine mögliche Neuvergabe der EURO 2012 nicht mehr ausschloss.Tusk zerstreute nun Bedenken im Hinblick auf Polen. Für die erfolgreiche Ausrichtung der EURO seien Stadien nötig.
Besondere Aufmerksamkeit müsse dem Bau des Nationalstadions in Warschau gewidmet werden. Die polnische Seite garantiere die Durchführung dieser Investitionen, versicherte Tusk.Allerdings musste der polnische Regierungschef zugeben, dass auf Polen noch eine Menge Arbeit wartet. Ein Problem sei die fehlende Infrastruktur, unter anderem Flughäfen und
Hotels. "Ich habe dem (UEFA)-Vorsitzenden versichert, dass wir es schaffen werden", beruhigte Polens Ministerpräsident aber. Nach Angaben Tusks bezeichnete Platini ihm gegenüber Polen als "konkreten und glaubwürdigen Partner". Gegenüber den anwesenden Journalisten wollte sich der Franzose nicht äußern.Am Donnerstag traf sich die Inspektions-Delegation mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Viktor Juschtschenko und Vertretern des lokalen Organisationskomitees.Alleine die Ankündigung des Besuchs hatte Bautätigkeiten in der Hauptstadt Kiew ausgelöst. So wurde am Mittwoch plötzlich mit dem Abriss eines Kaufhauses begonnen. Die UEFA hatte genau dies gefordert, da das Gebäude Notausgänge des Olympiastadions blockieren würde. Juschtschenko versicherte im Vorfeld des Treffens, dass die Ukraine alle Verpflichtungen rechtzeitig erfüllen werde.Am Donnerstag hielt Platini bei einem Treffen mit Ministerpräsidentin Julia Timoschenko in Kiew noch einmal mit Nachdruck fest, dass er eine Steigerung des Engagements erwarte: "Die Vorbereitungen sind nicht so, wie wir gedacht haben", sagte er. "Die Verantwortung für das Turnier liegt nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei mir."Timoschenko sagte, dass das gesamte ukrainische Kabinett in die Planung involviert sei. Die Ukraine sei ein seriöser Partner für die UEFA. Ende September will Platini der UEFA offiziell Bericht erstatten.

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