Trotz Entschuldigung bei Löw : Peters erhält "Blauen Brief"

Die Zusammenarbeit zwischen Bernhard Peters und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist beendet. Nach seiner öffentlichen Kritik an der Arbeit von Bundestrainer Joachim Löw vor dem Viertelfinalspiel der EURO 2008 gegen Portugal (3:2) hat die DFB-Spitze dem Mitglied im Kompetenzteam des DFB das Vertrauen entzogen und dem ehemaligen Hockey-Bundestrainer schriftlich zum 31. Juli gekündigt.

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04. Juli 2008, 06:58 Uhr

Peters erhält "Blauen Brief"Trotz Entschuldigung bei LöwDie Zusammenarbeit zwischen Bernhard Peters und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist beendet. Nach seiner öffentlichen Kritik an der Arbeit von Bundestrainer Joachim Löw vor dem Viertelfinalspiel der EURO 2008 gegen Portugal (3:2) hat die DFB-Spitze dem Mitglied im Kompetenzteam des DFB das Vertrauen entzogen und dem ehemaligen Hockey-Bundestrainer schriftlich zum 31. Juli gekündigt.Die Zusammenarbeit zwischen Bernhard Peters und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist beendet. Nach seiner öffentlichen Kritik an der Arbeit von Bundestrainer Joachim Löw vor dem Viertelfinalspiel der EURO 2008 gegen Portugal (3:2) hat die DFB-Spitze dem Mitglied im Kompetenzteam des DFB das Vertrauen entzogen und dem ehemaligen Hockey-Bundestrainer schriftlich zum 31. Juli gekündigt.
Daran änderte auch die Entschuldigung, die Peters nach seiner Verbal-Attacke in Richtung Löw richtete, nichts. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach haben auf dem DFB-Kongress in Frankfurt die Konsequenzen gezogen, die Löw für sich schon in einer ersten Stellungnahme nach der Entgleisung von Peters angedacht hatte. "Ich habe eine klare Vorstellung", hatte der Coach des Vizeeuropameisters damals geäußert - die hat der DFB nun wohl durchgezogen.Löw, der in Frankfurt weilt, zeigte sich zunächst von der Mitteilung überrascht. Allerdings dürfte dies nur daran gelegen haben, dass die DFB-Spitze so schnell reagiert hat.Sicherlich wird es bald einen Generationenwechsel im Tor geben.Schnell reagieren will Löw in Sachen Torwartfrage nicht, der Bundestrainer kündigte aber Änderungen an. "Sicherlich wird es bald einen Generationenwechsel im Tor geben. Jens ist schließlich 38 Jahre alt, und wir haben junge Torhüter wie Rene Adler und Manuel Neuer, die ihre Qualität unter Beweis gestellt haben", so der Bundestrainer am Rande des
Kongresses. Einen Kontakt mit Jens Lehmann hat es aber laut Löw seit dem verlorenen EM-Finale gegen Spanien (0:1) und der EM-Abschiedsfete der Nationalelf in Berlin nicht gegeben. "Wir werden uns Zeit lassen und dann ein Gespräch führen. Es braucht Zeit, um die Gedanken zu ordnen."Der 38-jährige Lehmann selbst hatte nach dem Finale offen gelassen, wie seine Nationalelf-Karriere weiter gehen würde. Auch er wollte erst einmal in Ruhe überlegen, hatte der Torwart, der in der nächsten Saison im Gehäuse des VfB Stuttgart steht, wissen lassen.

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